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Wieder was gelernt Zu viel Fußball tötet das Spiel

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(Foto: imago/Pacific Press Agency)

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Wenn nächste Woche die Champions League in die Gruppenphase startet, beginnt für die besten Fußballer der Welt der harte Teil der Saison mit zahlreichen Englischen Wochen. Einige von ihnen werden am Ende der Saison über 70 Spiele in den Beinen und über 100.000 Kilometer in Flugzeugen zurückgelegt haben.

Warum so viele Spiele dem Fußball irgendwann schaden werden, hören Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Heung-Min Son, Deutschland-Schreck bei der WM 2018, hat in der vergangenen Saison 78 Spiele bestritten. Für seinen Verein, die Tottenham Hotspur, und für die südkoreanische Nationalmannschaft. Zwischen den Spielen hat Son insgesamt etwa 110.000 Flugkilometer gesammelt. Das zeigt eine Auswertung der Profifußballer-Gewerkschaft Fifpro. Die hat es sich zum Ziel gesetzt, die hohen Belastung der Spieler zu reduzieren.

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Vincent Gouttebarge war selbst Fußballprofi. Seit einigen Jahren arbeitet er als Chef-Mediziner für Fifpro. Er sagt, dass viele Spieler vollkommen überspielt sind und dadurch klassische Ermüdungserscheinungen wie Muskelverletzungen immer häufiger auftreten.

"Spitzenspieler reisen viel mit ihrem Verein, aber auch viel mit ihrer Nationalmannschaft. Vor allem, wenn sie zum Beispiel in Asien oder Südamerika spielen, haben sie lange Flüge durch mehrere Zeitzonen. Nach zwei Länderspielen kommen sie dann zu ihren Vereinen zurück, müssen aber in der Regel schon zwei oder drei Tage danach für das nächste Ligaspiel bereit sein. Diese Spieler haben also keine zusätzliche Erholung, um mit dem Jetlag klarzukommen. Da schrillen bei uns die Alarmglocken."

Mit welchen Vorschlägen die Fifpro die Spieler besser schützen will und warum Jürgen Klopp ihr Anliegen unterstützt, hören Sie in "Wieder was gelernt".

Wieder was gelernt

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Quelle: n-tv.de, sks

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