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Passt, oder? Leon Goretzka, Robert Lewandowski und Thomas Müller wissen nun, wer sie und den FC Bayern in der Champions League erwartet.
Passt, oder? Leon Goretzka, Robert Lewandowski und Thomas Müller wissen nun, wer sie und den FC Bayern in der Champions League erwartet.(Foto: imago/MIS)
Donnerstag, 30. August 2018 - 19:09 Uhr

Schalke gegen Moskau mit Höwedes: FC Bayern im Glück, BVB trifft auf Atlético

Der FC Bayern zieht in der Fußball-Champions-League Gegner, die klangvolle Namen haben, aber durchaus schlagbar scheinen Der BVB hat unter anderem Atlético Madrid als Gegner. Schalke 04 trifft auf seinen Ex-Kapitän. Und für die TSG Hoffenheim wird's schwer.

Losglück für den FC Bayern und Schalke 04, unschöne Erinnerungen für die Dortmunder Borussia - und die TSG Hoffenheim bekommt Besuch von Josep Guardiola. Bei der Auslosung zur Gruppenphase der Champions League sind den deutschen Klubs in Monaco die ganz großen Kracher wie Titelverteidiger Real Madrid, den FC Barcelona und der FC Liverpool erspart geblieben. Die Münchner treffen in Gruppe E auf Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam und AEK Athen. Alles andere als der Gruppensieg wäre da eine Enttäuschung. "Das ist eine attraktive Gruppe, auf die wir uns sehr freuen. Das Ziel ist natürlich das Achtelfinale, aber wir dürfen keinen dieser drei Gegner unterschätzen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Demnächst zu Besuch auf Schalke: Benedikt Höwedes.
Demnächst zu Besuch auf Schalke: Benedikt Höwedes.(Foto: imago/Chernykh)

An Benfica haben die Bayern beste Erinnerungen. Viermal trafen die Münchner auf internationaler Bühne in K.o.-Runden auf den portugiesischen Rekordmeister, jeweils kamen sie weiter - zuletzt 2016 im Viertelfinale der Königsklasse. Gegen Ajax spielten die Münchner zuletzt 2004/2005 in der Gruppenphase und behielten dabei die Oberhand (4:0 und 2:2). AEK Athen ist indes Neuland. Freuen durften sich auch die Schalker, die schließlich in Lostopf drei mit schweren Gegnern rechnen mussten. Doch es kam anders. So gibt es beim Königsklassen-Comeback ein Wiedersehen mit Ex-Kapitän Benedikt Höwedes. Der Weltmeister spielt inzwischen für Lokomotive Moskau. "Gute Freunde kann niemand trennen", schrieb Höwedes auf Instagram. Außerdem treffen die Königsblauen in Gruppe D auf den FC Porto und den türkischen Klub Galatasaray aus Istanbul. "Das ist keine Gruppe, die man im Vorbeigehen schafft", sagte Schalkes Manager Christian Heidel.

Reizvolle Duelle warten indes auf Borussia Dortmund. Dabei kommt es in Gruppe A zum erneuten Duell mit dem französischen Vertreter AS Monaco. Die Erinnerungen sind alles andere als schön. Die Schwarz-Gelben waren 2017 im Viertelfinale gegen die Monegassen ausgeschieden. Wenige Stunden vor dem Hinspiel in Dortmund war es damals zu einem Bombenschlag auf den BVB-Bus gekommen. Im Rückspiel war Endstation. "Wir haben erst vor gut einem Jahr die Klingen gekreuzt und sind froh, wenn das Thema von damals durch ist. Mal sehen, wer unter nomalen Bedingungen die Nase vorn hat", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Außerdem bekommt es Dortmund mit dem spanischen Spitzenklub Atlético Madrid und dem FC Brügge zu tun.

Guardiola kommt nach Sinsheim

Die TSG Hoffenheim darf sich indes bei seinem Königsklassen-Debüt auf Guardiola und den englischen Champion Manchester City freuen. "Man City ist der absolute Topfavorit, eine ganz große Herausforderung", sagte Sportdirektor Alexander Rosen. Dazu bekam die TSG in Gruppe F den ukrainischen Vertreter Schachtjor Donezk und Olympique Lyon zugelost. Interessant dürfte es in Gruppe C zugehen, wo Jürgen Klopp mit Vorjahresfinalist FC Liverpool auf Thomas Tuchel mit Paris Saint-Germain und Carlo Ancelotti mit dem SSC Neapel trifft. Als vierter Klub wartet Roter Stern Belgrad, der gerade Red Bull Salzburg in den Playoffs bezwungen hat. Titelverteidiger Real mit Weltmeister Toni Kroos trifft unter anderen auf die AS Rom.

Spielte von 2003 bis 2009 bei Man United: Cristiano Ronaldo, nun bei Juventus Turin.
Spielte von 2003 bis 2009 bei Man United: Cristiano Ronaldo, nun bei Juventus Turin.(Foto: imago/Insidefoto)

Cristiano Ronaldos neuer Klub Juventus Turin bekommt es mit Manchester United zu tun. Und der FC Barcelona wurde in eine Gruppe mit den Tottenham Hotspurs und Inter Mailand gelost. Die Gruppenphase der Champions League beginnt am 18./19. September mit dem 1. Spieltag und endet nach sechs Partien für jede Mannschaft am 11./12. Dezember. Der Erste und Zweite aus jeder der acht Gruppen zieht in das Achtelfinale ein. Die Gruppendritten dürfen noch in der Zwischenrunde der Europa League spielen.

Für die Gruppenletzten ist die Europacup-Saison vorbei. Das Finale findet am 1. Juni 2019 in Madrid im Stadion von Atlético statt. Im Vorjahr hatten die Bundesligisten in der Königsklasse nicht überzeugt. Nur der FC Bayern erreichte die K.o.-Phase und schied im Halbfinale gegen den späteren Sieger Real aus. Hoffenheim überstand die Playoffs gegen den späteren Finalisten FC Liverpool nicht. Dortmund und Leipzig wurden Gruppendritte und stiegen in die Europaliga ab.

Finanziell lukrativ ist der Wettbewerb für alle. Als Startgeld sind jedem Team 15,25 Millionen Euro garantiert. An Punktprämien kommen pro Sieg 2,7 Millionen Euro und pro Remis 900.000 Euro hinzu. In der K.o.-Phase sind gestaffelt nach jeder Runde für den späteren Sieger 54,5 Millionen Euro drin. Neu ist zudem eine Zuwendung für jeden Klub auf Grundlage der Erfolge in den vergangenen zehn Jahren. Von den 585 Millionen Euro bekommen die Bayern 33,24 Millionen, Dortmund 22,16 Millionen, Schalke 19,94 Millionen und Hoffenheim 3,32 Millionen Euro. Weitere noch nicht bekannte Einnahmen in Millionenhöhe kommen aus dem Marketpool.

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Quelle: n-tv.de