Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 13:24 Corona-Alarm auf der "Mein Schiff 6" +++

Auf dem Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 6" der Reederei Tui Cruises sind zwölf Besatzungsmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Am Montagfrüh haben wir von einem externen Labor positive Testergebnisse von zwölf Crew-Mitgliedern der 'Mein Schiff 6' erhalten", teilte TUI Cruises in Hamburg mit. Die gesamte Besatzung sei in den letzten 14 Tagen nicht auffällig geworden, keines der zwölf Crew-Mitglieder habe Symptome. Die Betroffenen seien an Bord isoliert worden und würden nun an Bord erneut getestet. Erste Befunde seien negativ. Griechische Medien berichteten, das Schiff sei am Sonntagabend von der kretischen Hafenstadt Heraklion ausgelaufen. Nach Bekanntwerden der Testergebnisse habe der Kapitän die Reise unterbrochen und vor der kleinen griechischen Insel Milos auf weitere Instruktionen gewartet. Das Schiff soll nun in den Hafen von Piräus fahren.

+++ 12:36 Kinobranche appelliert an Merkel +++
Die von der Corona-Pandemie gebeutelte Kinobranche hat in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Lockerung der Abstandsregelungen in den Kinosälen gefordert. In dem Schreiben, das der dpa vorlag, plädieren sie für eine bundesweit einheitliche Regel, die lauten sollte: "Ein Sitz frei zwischen Besuchergruppen, ohne Maske am Platz". Wie die Zuschauer im Kino sitzen dürfen, ist demnach von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. "Die gegenwärtige Regelung führt dazu, dass der Mindestabstand am Sitzplatz in der Realität deutlich über 2 Meter liegt - ohne dass sich die Menschen auch nur von Angesicht zu Angesicht gegenübersäßen". Für die Betreiber bedeute dies eine maximale Auslastung von lediglich 20 Prozent, heißt es im Brief der AG Kino - Gilde Deutscher Filmkunsttheater.

+++ 12:00 Umfrage: Deutsche werden bei Corona-Regeln nachlässiger +++
Obwohl immer mehr Menschen sich angesichts wieder steigender Infektionszahlen um die eigene Gesundheit sorgen, nimmt auch der sorglose Umgang mit Präventionsmaßnahmen zu. So sagen laut einer Befragung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg nur noch 45 Prozent der Menschen in Deutschland, dass sie Abstandsregeln beachten. Noch weniger, nämlich nur 39 Prozent, halten sich demnach an die empfohlene Handhygiene. Auch Umarmungen, Küsse und Händeschütteln zur Begrüßung seien wieder auf dem Vormarsch, teilte die Uni Hamburg mit. Nur noch 58 Prozent hätten angegeben, dies zu vermeiden. Im April seien es noch 77 Prozent gewesen.

+++ 11:23 AfD will Corona-Untersuchungsausschuss +++
Die AfD im Bundestag fordert die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zu den staatlichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie. Dafür müsste allerdings eine zweite Fraktion ihren Antrag unterstützen. Damit rechne die Fraktion selbst nicht, hieß es. Der Antrag sei als "Warnschuss an die Regierung" trotzdem wichtig, erklärte der Abgeordnete Thomas Seitz in Berlin. Fraktions-Vize Sebastian Münzenmaier sagte, er habe die Hoffnung, dass sich eine andere Oppositionsfraktion dadurch vielleicht motiviert sehe, einen eigenen ähnlichen Antrag einzubringen, dem die AfD dann zustimmen könne. Aus Sicht der AfD hat die Bundesregierung in der Corona-Krise zu spät auf die Pandemie-Entwicklung in China reagiert und dann "panisch" und ohne eine adäquate Abschätzung der Folgen massiv in Grundrechte eingegriffen.

+++ 10:57 New York: "Alarmierende" Infektionsrate in mehreren Vierteln +++
Die New Yorker Behörden haben eine "alarmierende" Ansteckungsrate in einigen Vierteln der US-Metropole gemeldet. In sechs Vierteln im Stadtteil Brooklyn sowie in zwei weiteren in Queens sei die Infektionsrate zuletzt angestiegen, teilte die städtische Gesundheitsbehörde mit. Besondere Sorgen bereitet ihr die Ausbreitung in Vierteln mit jüdisch-orthodoxer Bevölkerung. Die Zunahme der Ansteckungen dort fiel mit den jüdischen Feiertagen zusammen, die heute mit Jom Kippur ihren Höhepunkt erreichen. Obwohl in den Vierteln orthodoxer Juden nur sieben Prozent der Stadtbevölkerung lebten, seien auf sie 23 Prozent der Corona-Neuinfektionen zurückzuführen, erklärte die Gesundheitsbehörde. In New York waren im Frühling bereits mehr als 23.000 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. Zuletzt entspannte sich die Lage. Im gesamten Stadtgebiet liegt die Ansteckungsrate seit mehr als einem Monat unter einem Prozent.

+++ 10:15 Merkel zweifelt Berliner Maßnahmen an +++
Kanzlerin Angela Merkel hat sich sehr besorgt wegen der steigenden Infektionszahlen in Deutschland geäußert. Man müsse lokale Infektionsherde sehr deutlich angehen, sonst habe man an Weihnachten Zahlen wie in Frankreich, sagte sie nach Informationen aus Teilnehmerkreisen in einer Videokonferenz des CDU-Präsidiums. Die Infektionszahlen in Europa seien besorgniserregend, wurde die Kanzlerin zitiert. Man müsse in Deutschland alles tun, damit die Zahlen nicht weiter exponentiell stiegen. Merkel äußerte zugleich Zweifel, dass die Berliner Landesregierung angesichts stark steigender Zahlen in der Hauptstadt ernsthaft versuche, Maßnahmen gegen die Ausbrüche einzuleiten. "Es muss in Berlin was passieren", sagte die Kanzlerin. An diesem Dienstag will Merkel in einer Videoschaltkonferenz mit den Ministerpräsidenten über geeignete Maßnahmen gegen die steigenden Infektionszahlen beraten.

+++ 10:08 Corona-Regeln missachtet: Polizei löst Feier mit 100 Gästen auf +++
Die Polizei hat im nordrhein-westfälischen Hünxe (Kreis Wesel) eine Geburtstagsfeier mit rund 100 Gästen aufgelöst, bei der die Regeln der Corona-Schutzverordnung nicht befolgt wurden. Die Teilnehmer der Feier hätten sich weder an den erforderlichen Mindestabstand gehalten, noch sei eine Gästeliste geführt worden, teilte die Polizei heute mit. Die Beamten waren am Samstagabend zu der Feier gerufen worden, weil es eine tätliche Auseinandersetzung unter den Gästen gegeben hatte. Bei der Auflösung der Feier habe sich ein Gast so aggressiv verhalten, dass er in Polizeigewahrsam genommen wurde. Für die Behandlung eines Verletzten sei ein Rettungswagen gerufen worden.

*Datenschutz

+++ 09:13 Frankreich: Wachstum der Neuinfektionen schwächt sich ab +++
Die Zahl der Neuinfektionen in Frankreich schwächt sich weiter ab - allerdings auf hohem Niveau. Binnen 24 Stunden gab es 11.123 neue Fälle, nach 14.412 am Samstag, 15.797 am Freitag und dem Rekordhoch von 16.096 am Donnerstag. Die Gesamtzahl klettert damit auf 538.446. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 27 auf 31.727.

+++ 08:33 Enormer Preisanstieg bei Einmalhandschuhen +++
Einmalhandschuhe für Pflege- und Rettungskräfte haben sich in der Corona-Krise massiv verteuert und sind mitunter nur noch schwer zu beschaffen. "Einzelne Händler haben uns mitgeteilt, dass die Versorgungslage und Preisentwicklung bei Einmalhandschuhen dramatisch sei", sagte der Sprecher des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed), Manfred Beeres, der dpa. Die Bezugskosten stiegen zurzeit "sehr stark an". Der Verband rechnet demnach mit Preisen, die teilweise 500 Prozent höher liegen - je nach Handschuhtyp - im Vergleich zu Normalpreisen. Vor der Krise habe eine Packung Nitril-Handschuhe mit 100 Stück zwischen 6 und 8 Euro gekostet. Mittlerweile seien die Preise 3 bis 4 Euro höher als noch vor vier Wochen, mitunter seien auch Pakete für 18 Euro zu bekommen. Einen Mangel sieht der Verband aktuell aber nicht.

+++ 08:07 Mehr als sechs Millionen Infektionen in Indien +++
In Indien ist die Zahl der bestätigten Infektionen auf über sechs Millionen gestiegen, nachdem das Gesundheitsministerium binnen 24 Stunden 82.170 Neuinfektionen registriert hat. Die Zahl der Toten hat sich demnach innerhalb eines Tages um 1039 auf 95.542 erhöht. Indien verzeichnet weltweit die zweitmeisten Corona-Fälle. Am stärksten betroffen sind die USA.

+++ 07:25 Grüne: Läden sollen Mieten neu aushandeln dürfen +++
Kleine Geschäfte und Selbstständige sollen bei schweren Einschränkungen nach Ansicht der Grünen ihre Mieten neu aushandeln dürfen. "Viele kleine Läden oder Cafés stehen durch die heftigen Einbrüche, die ihnen die erste Corona-Welle beschert hat, immer noch am Rande ihrer wirtschaftlichen Existenz", sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der dpa. Wenn in den Innenstädten nicht nur die Großen und Starken überleben sollten, müsse jetzt gehandelt werden. In einem Antrag, den die Grünen-Fraktion am Montagabend beschließen will, heißt es, bei behördlichen Beschränkungen sollten Gewerbemieter ihre Verträge anpassen können - von einer Minderung der Pacht für diesen Zeitraum bis hin zu Sonderkündigungen.

+++ 06:43 Trotz Reisewarnung: Tui bietet wieder Flüge auf die Kanaren an +++
Trotz der Reisewarnung der Bundesregierung bietet TUI ab dem kommenden Wochenende wieder Reisen zu den Kanarischen Inseln an. Die Kunden sollen bei den Pauschalreisen selbst entscheiden können, ob sie ihren Urlaub trotz des Infektionsrisikos und möglicher Quarantäne bei der Rückkehr nach Deutschland antreten, wie TUI-Deutschlandchef Marek Andryszak in den Zeitungen der Funke Mediengruppe ankündigte. Er gehe fest davon aus, "dass viele Kunden dies genau abwägen werden". Aber aufgrund der Möglichkeit, sich testen zu lassen, erwarte er, "dass viele Kunden ihren Urlaub trotz Reisewarnung antreten werden", sagte Andryszak. Er betonte, damit stelle sich Europas größter Tourismuskonzern nicht gegen die Bundesregierung. Bei den Reisewarnungen handele es sich schließlich nicht um Reiseverbote, sondern nur um Empfehlungen, vorsichtig zu sein.

+++ 06:22 Nasenspray hemmt in Tierversuchen Virus +++
Die australische Biotechfirma Ena Respiratory hat in Tierversuchen festgestellt, dass ein von ihr entwickeltes Nasenspray das Wachstum von Coronaviren hemmt. Das Spray sei eigentlich entwickelt worden, damit das menschliche Abwehrsystem besser gewöhnliche Erkältungs- und Grippeviren bekämpfen könne. In einer Studie an Frettchen habe sich gezeigt, dass das Medikament die Menge der Coronaviren um bis zu 96 Prozent senken könne, teilte Ena Respiratory mit. In einigen Monaten könne man mit Tests an Menschen beginnen. Das Spray könne etwa in Kombination mit einem Impfstoff eingesetzt werden.

+++ 05:10 Saarlands Ministerpräsident will Partys ins Visier nehmen +++
Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans fordert angesichts steigender Corona-Infektionszahlen seine Amtskollegen auf, bei der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ein deutliches Signal zu senden. "Ich erwarte mir von der MPK ein klares Signal der politischen Führung in der Krise, das lautet: es ist jetzt nicht die Zeit für Partys und Treffen ohne Abstand und ohne Maske", sagt Hans der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Es gelte, die stabile Situation in Deutschland zu erhalten. "Ein weiterer Lockdown der Wirtschaft muss vermieden werden, unsere Kinder haben ein Recht auf Betreuung und ordentlichen Schulunterricht". Um dies zu erreichen, müsse man daher weiterhin achtsam sein und die grundlegenden Abstands- und Hygieneregeln im Alltag einhalten.

+++ 04:19 Pandemie forderte bislang über eine Million Todesopfer +++
Die Zahl der weltweit verzeichneten Todesopfer der Corona-Pandemie hat die symbolische Schwelle von insgesamt einer Million Fällen überschritten. Das geht aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP hervor, die auf Angaben der Behörden beruht. Demnach gab es um 00.30 Uhr MESZ genau 1.000.009 Todesfälle. Die Zahl der erfassten Infektionsfälle lag zu diesem Zeitpunkt bei 33.018.877.

*Datenschutz

+++ 03:36 Pariser Gastwirte wehren sich gegen Sperrstunde +++
In Paris haben Dutzende Gastwirte gegen die verschärften Corona-Auflagen der französischen Regierung demonstriert. Besitzer von Restaurants, Bars und Diskotheken versammelten sich vor dem Hôtel des Invalides im Stadtzentrum, um gegen die ab Montag geltende Sperrstunde zu protestieren. Wegen des starken Anstiegs der Corona-Neuinfektionen hatte die französische Regierung diese Woche verschärfte Corona-Auflagen verhängt, die insgesamt elf Großstädte betreffen, darunter auch die Hauptstadt Paris. Dort gilt für Bars ab Montag eine Sperrstunde ab 22.00 Uhr. Restaurants, die Alkohol zusammen mit einem Essen servieren, dürfen auch länger öffnen, wie die Polizei klarstellte.

+++ 02:22 Nach Feier: Quarantäneregeln an zehn Schulen in Bielefeld +++
Von den Corona-Infektionen infolge einer Familienfeier in Bielefeld sind inzwischen zehn Schulen betroffen. Die Gesamtzahl der bekannten Infektionen im Zusammenhang mit der privaten Feier gab die Stadt in einer Mitteilung weiterhin mit 36 an. Die Quarantäne-Anordnungen an den Schulen gelten jeweils für einzelne oder mehrere Klassen und Jahrgangsstufen sowie Lehrer. Insgesamt seien knapp 900 Menschen - Schüler und Lehrer - im Zusammenhang mit diesem Fall in Quarantäne, heißt es in einer Mitteilung.

+++ 01:36 Viele Firmen müssen bei den Krankenkasssen anschreiben +++
Viele Unternehmen haben wegen der Corona-Krise offenbar Probleme, für ihre Beschäftigten die fälligen Beiträge an die Krankenkassen abzuführen. Allein bei der Techniker Krankenkasse (TK) hat sich die Zahl der Stundungsanträge um das 60-fache erhöht, wie Vorstandschef Jens Baas den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte. "Auch die Zahl der Anträge auf Ratenzahlung ist 100 Mal so hoch wie vorher", sagte er. Das sei ein dramatischer Anstieg im Vergleich zum Schnitt der Vorjahre.

+++ 00:40 Infektionsdynamik in Frankreich verlangsamt sich +++
Die Zahl der Neuinfektionen in Frankreich schwächt sich ab - allerdings auf hohem Niveau. Binnen 24 Stunden gab es 11.123 neue Fälle, nach 14.412 am Samstag, 15.797 am Freitag und dem Rekordhoch von 16.096 am Donnerstag. Die Gesamtzahl klettert damit auf 538.446. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 27 auf 31.727.

*Datenschutz

+++ 23:49 Scholz gegen einheitliche Obergrenze für Privatfeiern +++
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich vor dem Corona-Gipfel gegen bundesweit einheitliche Obergrenzen für die Teilnehmerzahl bei Privatfeiern ausgesprochen. "Ich bin skeptisch, ob es wirklich Sinn macht, bundesweit eine solche Regelung einzuführen", sagte er am Abend in der ARD. Man müsse sich die Lage sehr regional differenziert anschauen. Scholz forderte für den Gipfel am Dienstag, zügige und gut verabredete Reaktionen zu vereinbaren. Es gelte, konkrete Kriterien festzulegen, wie man mit den einzelnen Fällen umgehe. Die Landkreise haben sich dagegen eine bundesweite Obergrenze für Privatfeiern von weniger als 50 Teilnehmern gefordert. Der gegenwärtige Flickenteppich sei für die Bürger irritierend.

+++ 22:52 Erster Toter in griechischem Flüchtlingslager +++
In Griechenland ist erstmals ein Bewohner eines Flüchtlingslagers an einer Corona-Infektion gestorben. Ein 61-jähriger Afghane, der im Lager Malakassa nahe Athen untergebracht war, sei in einem Krankenhaus in der griechischen Hauptstadt gestorben, erklärte das Migrationsministerium. Malakassa und die nahegelegenen Lager Schisto und Elaionas waren wegen steigender Infektionszahlen Anfang September unter Quarantäne gesetzt worden. In den griechischen Flüchtlingslagern hatte sich das Coronavirus zuletzt stark ausgebreitet. Allein in einem umstrittenen Übergangslager auf der Insel Lesbos wurden mehr als 240 Asylsuchende positiv auf den Erreger getestet. Das Camp war nach der Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria durch ein Feuer eilig errichtet worden. Dort lebten zuvor rund 12.000 Menschen. Bei ihrem Einzug in das neue Camp wurde alle Bewohner auf eine Corona-Infektion getestet.

+++ 22:04 Mehr als ein Drittel der neuen Fälle in NRW +++
Mehr als ein Drittel der bundesweiten Neuinfektionen verzeichnet aktuell Nordrhein-Westfalen mit 492 Neuansteckungen. Dreistellige Zuwächse melden auch Hessen (211) und Baden-Württemberg.

+++ 21:49 Deutschland meldet 67 Tote in einer Woche +++
In ihren Tagesberichten melden wochenendbedingt lediglich 11 von 16 Bundesländern die Zuwächse bei den Ansteckungen: Demnach gab es in Deutschland binnen 24 Stunden insgesamt 1203 neue Infektionen und zwei weitere Todesfälle. Regulär nicht gemeldet haben fünf Länder: Bayern, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Nach Berechnungen von ntv.de wurden damit in einer Woche in Deutschland 11.435 neue Fälle und 67 Tote registriert.

+++ 21:00 Söder schlägt bundesweite Corona-Ampel vor +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine bundesweite "Corona-Ampel". "Wir brauchen jetzt ein verbindliches, verhältnismäßiges und verlässliches Regelwerk für den Winter", sagte Söder der "Süddeutschen Zeitung". Kern müsse die Einführung einer Warnampel für alle Bundesländer sein sowie Vorgaben, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn die Zahl der Infizierten bestimmte Grenzwerte überschreite. Söders Vorschlag zufolge springe die Corona-Ampel auf Gelb, wenn es in einem Landkreis 35 oder mehr Infizierte auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gebe, so die "SZ". Zur Prävention gegen eine weitere Ausbreitung des Virus könnten dann etwa vorbeugende Tests für Risikogruppen angeordnet, Zuschauer bei Sportveranstaltungen von überregionaler Bedeutung nicht mehr zugelassen und die Maskenpflicht in Schulen auf den Unterricht ab der 5. Klasse ausgeweitet werden. Steige die Zahl auf 50 Infizierte, solle unter anderem bei privaten Veranstaltungen die erlaubte Teilnehmerzahl auf ein Viertel der bis dahin geltenden Zahl reduziert werden.

+++ 20:20 USA wieder bei 50.000 Neuansteckungen +++
Die Zahl der Neuinfizierten in den USA bleibt hoch. Die Zahl der aktuellen Ansteckungen liegt mit knapp 50.000 auf dem Niveau des Vortags. Insgesamt sind damit 7.059.087 Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden, berichtet die Seuchenschutzbehörde CDC mit. Die Zahl der Todesopfer steigt um 853 auf 204.033.

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier lesen.

Quelle: ntv.de, jpe/mau/ino/rts/dpa/AFP/dj