Panorama

Keiner hatte Drittimpfung 13 Tote nach Corona-Ausbruch in Seniorenheim

Bei dem Corona-Ausbruch in Rastatt soll bisher kein Omikron-Fall nachgewiesen worden sein.

Bei dem Corona-Ausbruch in Rastatt soll bisher kein Omikron-Fall nachgewiesen worden sein.

(Foto: imago images/Einsatz-Report24)

In einem baden-württembergischen Seniorenheim steigt die Zahl der Todesfälle nach einem verheerenden Corona-Ausbruch weiter an. Laut Landratsamts-Sprecher hatte keiner der Betroffenen eine Booster-Impfung erhalten. Auch mehrere Mitarbeiter seien infiziert.

Bei einem größeren Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in Rastatt in Baden-Württemberg steigt die Zahl der Toten weiter an. Mittlerweile ist die Rede von 13 Bewohnern. Keiner habe eine Booster-Impfung gehabt, sagte heute ein Sprecher des Landratsamts. Manche seien keinmal, andere ein- oder zweimal geimpft gewesen.

Weiter hieß es, von 82 Bewohnern seien noch 28 positiv getestet und vier im Krankenhaus. Hinzu kämen fünf infizierte Mitarbeiter des Heims. "Ob das schon die Spitze des Infektionsgeschehens ist, können wir noch nicht abschätzen“, sagte der Sprecher. Seit Beginn des Ausbruchs sei bei 55 Bewohnern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, in keinem der Fälle mit der hochansteckenden Omikron-Variante. Es gibt derzeit einen unbefristeten Aufnahmestopp.

Gleiches gilt für ein Seniorenheim im nahegelegenen Gaggenau im Kreis Rastatt, für das zudem ein Besuchsverbot verhängt wurde. Hier grassiert den Angaben zufolge die Omikron-Mutante: Ein Bewohner sei an oder in Verbindung damit gestorben, sagte der Sprecher. Sechs weitere Bewohner sowie drei Mitarbeiter seien positiv getestet, sechs davon mit Omikron-Nachweis. Insgesamt lebten in dem Heim 108 Menschen.

Quelle: ntv.de, ysc/dpa

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