Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:34 Israel verschärft Corona-Beschränkungen +++

Mit neuen Beschränkungen will Israel die steigenden Infektionszahlen in den Griff bekommen. Bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als hundert Teilnehmern gilt ab Sonntag wieder Maskenpflicht. In Innenräumen muss auch beim Zusammentreffen von weniger als hundert Menschen jeder Teilnehmer mit dem "grünen Pass" eine vollständige Impfung oder eine Genesung nachweisen. Außerdem müssen sich israelische Einreisende aus den meisten Ländern der Welt wieder in Quarantäne begeben. Für deutsche und andere ausländische Touristen gilt unterdessen weiterhin ein Einreiseverbot nach Israel.

+++ 22:47 EU-Kommission startet mit Hilfsfonds-Auszahlungen +++
Die Europäische Kommission hat erste Gelder aus dem EU-Hilfsfonds gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise ausgezahlt. Belgien, Luxemburg und Portugal erhielten als erste Mitgliedstaaten eine Vorfinanzierung. Die drei Länder bekommen einen Betrag von 13 Prozent der ihnen jeweils zugesprochenen Gesamtsumme im Rahmen des Corona-Hilfsfonds. Nach Angaben der Kommission gingen 770 Millionen Euro an Belgien, 12,1 Millionen Euro an Luxemburg und 2,2 Milliarden Euro an Portugal. Die Reihenfolge der Auszahlungen an die Mitgliedstaaten hänge von der Geschwindigkeit ab, mit der die jeweiligen Regierungen ihre Vereinbarungen umsetzen könnten, hieß es.

+++ 22:00 Rasanter Anstieg der Fallzahlen in MV +++
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern sprunghaft angestiegen. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) berichtete, wurden 80 neue Fälle registriert. Am Montag waren es noch 8, am Dienstag vergangener Woche 40 Neuinfektionen gewesen. Dementsprechend stieg landesweit die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen um 2,2 am Montag auf nunmehr 10,6. Mit den Landkreisen Nordwestmecklenburg (21,6), Ludwigslust-Parchim (15,6) und Vorpommern-Greifswald (11,9) sind nun drei Kreise ebenso wie die Stadt Schwerin (11,5) in den gelben Bereich mit einer Inzidenz von höher als 10 gerutscht. Experten erklärten den Anstieg mit Reiserückkehrern. Vermehrte Einweisungen in Intensivstationen gebe es nicht.

+++ 21:30 In zehn Bundesländern steigt die Inzidenz +++
Die höchste Sieben-Tage Inzidenz unter allen 16 Bundesländern weist Hamburg mit 35,8 auf. Unverändert kommen derzeit sechs Länder über dem Wert von 20 neuen Fällen im Wochenschnitt: Das sind neben Hamburg noch Berlin (27,6), Bremen (25,1), Nordrhein-Westfalen (25,4), das Saarland (22,5) und Schleswig-Holstein (27,5). Zehn Länder melden steigende Inzidenzen, in fünf Ländern sinken die Werte, in Niedersachen bleiben die Zahlen unverändert.

+++ 21:01 Aktuelle Datenlage: 2336 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.775.020 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 2336 neue Fälle hinzu. Das sind 421 Fälle mehr als am Dienstag vor einer Woche (+ 22,0 Prozent). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 24 auf 91.683. Am vergangenen Dienstag waren es 38 neu gemeldete Todesfälle gewesen. Als aktuell infiziert gelten rund 26.000 Personen.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,00 angegeben (Vortag: 1,06). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 377 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 194 davon werden beatmet. 4535 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

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+++ 20:33 Labore machen weniger Tests, Positivrate steigt +++
Der Verband der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) hat seine neuen Testzahlen veröffentlicht: Die Positivenquote steigt von 2,41 auf 3,07 Prozent. Die Zahl der durchgeführten PCR-Tests wiederum ist erneut zurückgegangen auf 513.719 Proben (Vorwoche: 519.204). Vergangenes Jahr um diese Zeit wurden fast eine Millionen Test in der Woche durchgeführt - und davon fielen nur 0,8 % positiv aus.

+++ 20:05 Spanien meldet fallende Inzidenz +++
In Spanien schwächt sich der Inzidenz-Wert nach dem Höhepunkt neuer Infektionen mit der Delta-Variante vergangenen Monat weiter ab. Die Behörden melden einen Rückgang um 19 auf 674. Der Anteil an Klinik-Betten, die mit Corona-Patienten belegt sind, fällt auf 8,7 Prozent gegenüber 8,9 Prozent am Montag.

+++ 19:30 Kostenlose Schnelltests sollen im Oktober enden +++
Das Bundesgesundheitsministerium schlägt ein Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests für alle Bürger für Mitte Oktober vor. Da mittlerweile allen Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden könne, sei eine dauerhafte Kostenübernahme durch den Steuerzahler nicht angezeigt, heißt es in einem Ministeriumsbericht zum weiteren Vorgehen im Herbst und Winter, der den Ländern und dem Bundestag zugesandt wurde. Daher werde vorgeschlagen, dass der Bund das Angebot kostenloser Bürgertests für alle Mitte Oktober beendet - etwa zum 11. oder zum 18. Oktober. Nur für Personen, die nicht geimpft werden können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliege wie Schwangere oder Unter-18-Jährige, solle es weiterhin kostenlose Schnelltests geben.
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+++ 19:05 Usedom schickt Impfteams auf die Seebrücken +++
Nach dem Erfolg mit dem Impfen am Strand von Lubmin dehnt der Landkreis Vorpommern-Greifswald seine Impfaktionen weiter aus. Wie ein Kreissprecher erklärte, soll es die "Immunisierung to go" ab Montag in den Ostseebädern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck geben. Mobile Teams sollen bis Mittwoch je sieben Stunden lang an den jeweiligen Seebrücken der Kaiserbäder impfen, weshalb Interessenten den "Piks" mit einem Strandspaziergang verbinden könnten. Zugleich werde im Hinterland der Ostseeinsel und auf dem Festland in Gemeindehäusern in Buggenhagen, Jamitzow, Krummin und Neeberg immunisiert. Zur Verfügung stehe Impfstoff von Biontech/Pfizer und von Johnson&Johnson.

+++ 18:35 Berliner Polizei rüstet sich für nächste Corona-Demo +++
Die Berliner Polizei bereitet sich auf weitere mögliche Versammlungen von Gegnern der Corona-Politik am Mittwoch vor. Unter dem Motto: "Das Jahr der Freiheit und des Friedens - Das Leben nach der Pandemie" hatte eine Querdenken-Gruppe laut Polizei zu einer Demonstration am Mittwochnachmittag mit 10.000 Teilnehmern auf der Straße des 17. Juni aufgerufen. Die Behörde untersagte die Demonstration und kündigte an, das Verbot durchsetzen. Bereits am Nachmittag zeigten die Beamten vom Großen Stern bis zum Brandenburger Tor Präsenz. Für die laufende Woche gibt es weitere ähnliche Anmeldungen.

+++ 18:05 Fitnessstudio, Restaurant, Theater: New York erlaubt Zutritt nur mit Impfpass +++
New York führt als erste US-Stadt einen Corona-Impfpass für bestimmte Aktivitäten ein. Die New Yorker müssen für Restaurants, Fitnessstudios und Aufführungen in Innenräumen eine Impfung nachweisen, wie Bürgermeister Bill de Blasio ankündigte. "Wenn Sie geimpft sind, haben Sie den Schlüssel, dann können Sie die Tür öffnen. Aber wenn Sie nicht geimpft sind, werden Sie leider an vielen Dingen nicht teilnehmen können." Der Gesundheitspass "Key to NYC" ("Schlüssel zu New York City") wird zum 16. August eingeführt. Zunächst gilt demnach eine Übergangszeit, ab 13. September sollen dann auch Kontrollen vorgenommen werden.

+++ 17:30 Fallzahlen in den Niederlanden sinken drastisch +++
In den Niederlanden ist die Zahl der Neuinfektionen in der zweiten Woche in Folge drastisch gesunken. In den vergangenen sieben Tagen wurden rund 21.000 Fälle gemeldet, etwa 44 Prozent weniger als in der Vorwoche, wie das Institut für Gesundheit und Umwelt RIVM mitteilte. Die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern nimmt den Angaben zufolge nur noch leicht zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag den Angaben zufolge bei 121. Zum Vergleich: In Deutschland lag dieser Wert zuletzt bei 17,9. Deutschland hatte die Niederlande zum Hochrisikogebiet erklärt, nachdem Anfang Juli die Infektionen explosionsartig angestiegen waren mit Inzidenz-Werten von über 400.

+++ 17:00 Klinik-Besuch mit Positiv-Test: Staatsanwalt plädiert auf Körperverletzung +++
Im Prozess gegen eine mit Corona infizierte Frau, die trotz eines kurz zuvor durchgeführten PCR-Tests im Oktober ihre Tochter in einem Krankenhaus besucht hatte, fordert die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung. Der Tatbestand des Hausfriedensbruches und der versuchten gefährlichen Körperverletzung sei erfüllt, sagte Staatsanwalt Ralf Ebbing am Nachmittag vor dem Amtsgericht in Quedlinburg. Das Urteil soll am 10. August verkündet werden.

+++ 16:30 Gericht kippt Clubschließungen bei Inzidenz über 10 +++
Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat die coronabedingte Schließung von Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 10 außer Vollzug gesetzt. Der Beschluss ist unanfechtbar, wie das Gericht am Nachmittag mitteilte. (Az.: 13 MN 352/21) Die Antragstellerin, die eine Shisha-Bar in Delmenhorst betreibt, hatte in einem Normenkontrolleilantrag argumentiert, die Schließung sei unverhältnismäßig. Die Inzidenzwerte seien willkürlich gewählt und nicht mehr hinreichend aussagekräftig, da sie die notwendigen Parameter nur unzureichend berücksichtigten. Der Senat entsprach dem Antrag: Es handele sich bei der Schließung der Einrichtungen nicht um eine notwendige Schutzmaßnahme im Sinne des Infektionsschutzgesetzes.
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+++ 16:00 Salzgitter: Ausbruch an Grundschule sorgt für hohe Inzidenz +++
Hintergrund für die stark gestiegene Corona-Inzidenz in der Stadt Salzgitter ist der Infektionsausbruch an einer Grundschule kurz vor den Sommerferien. Nach der positiven Testung eines Kindes am 16. Juli seien nach und nach sechs Klassen unter Quarantäne gestellt worden, teilte die Verwaltung mit. Salzgitter hatte nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit eine Inzidenz von 60,4 - den bundesweit höchsten Wert. Bei dem Grundschul-Ausbruch wurde ausschließlich die Delta-Variante festgestellt. Sie gilt als deutlich ansteckender. Seit dem 22. Juli sind Schulferien in Niedersachsen. Das Infektionsgeschehen habe sich ähnlich wie zuvor in Lüneburg im privaten Bereich weitergetragen, erklärte die Stadt Salzgitter.

+++ 15:30 Spur führt nach Deutschland: Cyberangriff auf italienisches Impfportal +++
Nach einem Hackerangriff auf das Internet-Portal der italienischen Region Latium führt die Spur nach Deutschland. Das bestätigte die italienische Staatsanwaltschaft auf Nachfrage. Die Zeitung "La Repubblica" berichtete zuvor, die Cyberattacke sei von Deutschland ausgegangen. Dass die Kriminellen damit in Deutschland sitzen, muss allerdings nicht unbedingt der Fall sein. Wie die Zeitung weiter schrieb, könnten die Täter so versucht haben, ihren eigentlichen Aufenthaltsort zu verschleiern. Am Dienstagnachmittag war die Internetseite weiter offline. Dem Bericht zufolge gibt es eine Zahlungsaufforderung in der Kryptowährung Bitcoin, damit die Hacker die Seite entsperren.

+++ 15:00 Eltern besorgt: Impfung darf nicht Bedingung für Schulbesuch sein +++
Elternvertreter haben die Verantwortlichen in der Politik davor gewarnt, eine Corona-Impfung zur Voraussetzung für den Schulbesuch zu machen. "Viele Eltern stehen dem Impfangebot sehr skeptisch gegenüber - mindestens solange die Ständige Impfkommission keine Empfehlungen dafür abgibt", sagte Ines Weber, Vorstandsmitglied des Bundeselternrats, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Noch fehlten Studien zur Verträglichkeit und den Langzeitwirkungen der Impfungen bei Kindern und Jugendlichen. Trotzdem fühlten sich Eltern unter Druck gesetzt, ihre Kinder impfen zu lassen, um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen, kritisierte Weber.

+++ 14:30 In diesen Ländern laufen bereits Kinder-Impfungen +++
In Deutschland sorgen Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche derzeit für kontroverse Debatten. Andere Länder haben Kinder und Jugendliche schon längst in ihre Impfprogramme aufgenommen. Drei Beispiele:

USA

Die USA haben bereits Mitte Mai damit begonnen, im großen Stil Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren gegen das Coronavirus zu impfen. Zugelassen für diese Altersgruppe ist bisher aber nur der Impfstoff von Biontech und Pfizer. Der Impfstoff von Moderna wird in den USA bisher nur an Erwachsene ab 18 Jahren verimpft.

Israel

Israel hat sein Impfprogramm im Juni auf Zwölf- bis 16-Jährige ausgeweitet. Jugendliche, denen eine schwere Covid-19-Erkrankung droht oder die Risikopatienten in der Familie haben, konnten sich auch vorher schon impfen lassen. In Ausnahmefällen erlaubt Israel neuerdings auch Impfungen für Kinder ab fünf Jahren, die besonders gefährdet sind.

Frankreich

Frankreich impft seit Mitte Juni die Zwölf- bis 17-Jährigen. Erst wurde nur der Impfstoff von Biontech/Pfizer genutzt, seit Ende Juli ist auch der Moderna-Impfstoff für Kinder und Jugendliche zugelassen. Die französische Gesundheitsbehörde HAS hat das Ziel ausgegeben, "eine hohe Durchimpfungsrate in allen Altersgruppen zu erreichen". Voraussetzung für eine Corona-Impfung ist aber, dass sowohl das Kind als auch seine Eltern einverstanden sind.

+++ 14:00 Schweden rechnet mit Auffrischungs-Impfung im nächsten Jahr +++
Einem größeren Anteil der schwedischen Bevölkerung wird im nächsten Jahr voraussichtlich eine Auffrischdosis einer Corona-Impfung angeboten. Der Umfang sei derzeit aber noch unklar und hänge unter anderem von möglichen neuen Virusvarianten sowie davon ab, was Studien über die Schutzwirkung der Impfstoffe im Laufe der Zeit zeigen, teilt die Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten mit. Bestimmte Risikogruppen könnten möglicherweise schon in diesem Herbst eine dritte Impfdosis erhalten.

+++ 13:28 Flutregion Ahrweiler springt auf Rot +++

+++ 12:52 Schulen bekommen digitale Informationen für Schutzmaßnahmen +++
Die Schulen bekommen für die Umsetzung von Corona-Schutzmaßnahmen digitale Unterstützung. In einem digitalen Informationsangebot können sich Schulleitungen und pädagogische Fachkräfte Informationsflyer, Plakate, Broschüren, Grafiken für Aufkleber oder auch Lepporellos und Malblätter bestellen, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln mitteilt. Das Angebot informiere etwa zu wichtigen Hygienetipps und Verhaltensregeln zur Vorbeugung von Coronavirusinfektionen, außerdem gebe es Informationen zur Corona-Schutzimpfung, zu Tests und zur Bewegungsförderung.

+++ 12:33 Unzufriedenheit mit Corona-Krisenmanagement steigt +++
Die Unzufriedenheit mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung hat einer Umfrage zufolge in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Bei einer repräsentativen Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gaben im Juli fast 60 Prozent der befragten Erwerbstätigen an, sie seien weniger oder gar nicht zufrieden mit den aktuellen Leistungen der Großen Koalition bei der Pandemiebekämpfung. Zum Vergleich: Im November vergangenen Jahres war nicht einmal die Hälfte (44 Prozent) der Befragten unzufrieden mit den Leistungen der Politik, im Sommer 2020 sogar nur jeder Dritte.
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+++ 12:10 Erneut über 3000 Corona-Infektionen in Olympia-Stadt Tokio +++
In der Olympia-Stadt Tokio steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter an. Die Stadt registrierte heute binnen 24 Stunden 3709 Neuinfektionen. Im Vergleich zum Dienstag der Vorwoche sind das 861 mehr Infektionen. Sieben Menschen starben. In Tokio und anderen Präfekturen gilt noch bis 31. August ein Notstand, der aber nur lockere Maßnahmen vorsieht. So sollen Restaurants und Bars keinen Alkohol ausschenken und früher schließen. Kritiker halten dies für nicht mehr ausreichend, um einen drohenden Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern. In der Regierung wird inzwischen über härtere Maßnahmen wie Ausgangssperren nachgedacht. Einen Lockdown wie in anderen Ländern hat Japan bisher nicht verhängt.

+++ 11:42 Spahn: Impf-Angebot für Kinder "durchaus im Einklang mit STIKO" +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verteidigt die Entscheidung von Bund und Ländern, allen Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren eine Corona-Impfung anzubieten. Spahn betont im RBB-Inforadio, dass die Impfung freiwillig bleibe. Es gebe dabei auch keinen Widerspruch zur Ständigen Impfkommission (STIKO). "Das ist durchaus im Einklang mit der STIKO", so Spahn. "Wer will, kann sich impfen lassen, keiner muss. Das ist kein Gegensatz, sondern wir sind da im Einklang miteinander."

+++ 11:19 Israel meldet mehr als 3800 Neuinfektionen +++
In Israel ist die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gestiegen. Nach Daten des israelischen Gesundheitsministeriums von Dienstag waren am Montag 3818 neue Fälle bestätigt worden. Zuvor hatte die Zahl bei 2121 gelegen. Insgesamt gibt es in Israel derzeit 22.345 Covid-Patienten, 221 von ihnen sind den Angaben zufolge schwer krank. Der Prozentsatz der am Montag positiv getesteten Menschen wurde mit 3,78 angegeben - zuvor hatte der Anteil bei 2,96 Prozent gelegen. Fast 5,4 Millionen der rund 9,3 Millionen Israelis sind vollständig geimpft.

+++ 10:47 Jeder Fünfte zwischen 12 und 17 Jahren ist mindestens einmal geimpft +++
In Deutschland sind jetzt 61,8 Prozent der Einwohner mindestens einmal geimpft. 52,6 Prozent sind vollständig immunisiert. Von den 12- bis 17-Jährigen ist schon gut jeder Fünfte mindestens einmal geimpft. Das aktuelle Impftempo lässt jedoch das Ziel, bis zum Herbst eine Impfquote von mindestens 75 Prozent zu erreichen, eher unrealistisch erscheinen. Gestern wurden nur etwas mehr als 65.000 Erstimpfungen verabreicht. Der 7-Tage-Mittelwert sinkt auf unter 90.000. Bisher kommt nur Bremen auf eine Quote von mehr als 60 Prozent.

+++ 10:13 USA verzeichnen Höchststand an täglichen Neuinfektionen +++
In den USA nimmt die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle infolge der Ausbreitung der Delta-Variante weiter zu. Allein am Samstag habe es rund 72.000 Neuinfektionen gegeben, was einem Anstieg von 44 Prozent gegenüber der Vorwoche entspreche und höher sei als der Höchststand im Sommer 2020, erklärt die Leiterin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen sei um 41 Prozent gestiegen und die Zahl der Todesfälle habe sich auf 300 pro Tag erhöht, was einen Anstieg von 25 Prozent bedeute. "Während wir uns dringend wünschen, endlich diese Pandemie hinter uns zu lassen, ist Covid-19 eindeutig noch nicht fertig mit uns. Und so muss unser Kampf noch ein wenig länger dauern", sagt Walensky.

+++ 09:44 Arzt klärt auf: Diese Impfreaktionen zeigen Kinder +++
Der Medizinjournalist Dr. Specht erklärt, ob und wie sich Impfreaktionen bei Kindern von Erwachsenen unterscheiden - und warum die Entscheidung der Gesundheitsminister, Jugendlichen ein Impf-Angebot zu machen, die Pandemie nicht beenden wird.

+++ 09:19 Hausärzte kritisieren Impf-Angebot der Gesundheitsminister für Kinder +++
Die Hausärzte in Deutschland reagieren mit Unverständnis auf den Beschluss der Gesundheitsminister, allen Kindern ab zwölf Jahren ein Corona-Impfangebot zu machen. Warum eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu dieser Frage auf der Basis fundierter Studien nicht abgewartet werden könne, sei ihm "schleierhaft", sagt der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Das Ganze klingt ein wenig nach Wahlkampfgetöse." Weigeldt wirft den Gesundheitsministern eine "Missachtung der Kompetenz" der STIKO vor und warnt, dass der Beschluss zum Impfangebot zu Verunsicherung führen könne. Zudem liege das Pandemie-Risiko derzeit "mehr bei den nicht impfwilligen Erwachsenen als bei den Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren".

+++ 08:48 Clubbetreiber sieht keinen Grund für Diskotheken-Schließung +++
Der Geschäftsführer der Schüttorfer Diskothek "Index" in Niedersachsen rechnet sich gute Chancen aus, vor Gericht die verschärfte Corona-Verordnung des Landes zu kippen. Das Land hatte verfügt, dass Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars bereits ab einer örtlichen Sieben-Tage-Inzidenz über 10 schließen müssen. "Ich würde meinen Rechtsglauben verlieren, wenn ich mit der Normenkontrollklage keinen Erfolg hätte", sagt Holger Bösch. Er rechne im Lauf der Woche mit einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg. Es gebe keine Belege für die Behauptung der Landesregierung, Clubs und Diskotheken seien Pandemietreiber.

Das Gericht kassierte die Zwangsschließung am Nachmittag, siehe Tickereintrag von 16:30 Uhr.

+++ 08:22 Juso-Vorsitzende Rosenthal fordert zügiges Impfen junger Menschen: "Jetzt sind wir dran" +++
Nach der Entscheidung der Gesundheitsministerkonferenz, allen Kindern und Jugendlichen über 12 Jahren ein Impfangebot zu machen, fordert die Juso-Bundesvorsitzende Jessica Rosenthal, dieses Versprechen schnell einzulösen. Es müsse niederschwellige Angebote für junge Menschen geben, so Rosenthal im "ntv Frühstart". "Da müssen wir in die Kneipen gehen, da müssen wir in die Bars gehen, müssen in die Shisha-Bars gehen." Jetzt sei auch die Zeit, um Impfteams in die Klassenzimmer zu schicken. Die junge Generation habe bislang viel Rücksicht genommen. "Wir haben die ganze Zeit Solidarität gegeben, auch aus voller Überzeugung. Aber jetzt sind wir auch dran."

+++ 07:59 Spahn: Kein Impf-Druck auf Kinder und Jugendliche +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hebt die Freiwilligkeit des Corona-Impfangebots für Kinder und Jugendliche hervor. "Es geht ausdrücklich nicht darum, Druck zu machen", sagt Spahn im RBB. Wer jedoch geimpft werden wolle, solle die Möglichkeit dazu bekommen. Laut dem CDU-Politiker haben sich bereits mehr als 900.000 Mädchen und Jungen in Deutschland einmal impfen lassen, was etwa 20 Prozent aus dieser Altersgruppe entspreche. Auch den übrigen empfahl der Minister die Impfung. Gerade mit Blick auf die ansteckendere Delta-Variante sei eine Infektion für Ungeimpfte in den nächsten Monaten "ziemlich wahrscheinlich".

+++ 07:33 Polizei-Verband kritisiert Mitnahme von Kindern zu "Querdenker"-Demos +++
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) kritisiert Eltern, die ihre Kinder zu "Querdenker"-Protesten wie am Wochenende in Berlin mitnehmen. "Verbotene Demonstrationen sind weder Kinderspielplatz noch sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Jugendliche", sagt der BDK-Vorsitzende Sebastian Fiedler den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Eltern, die ihre Kinder zu solchen Veranstaltungen mitnehmen, handeln demnach "im Höchstmaß verantwortungslos". "Sie nehmen nicht nur Ansteckungen in Kauf. Sie riskieren auch, dass ihr Nachwuchs bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zu Schaden kommt", kritisiert Fiedler. Für die Polizei würden sich durch die Anwesenheit von Kindern besondere Herausforderungen ergeben. "Die Auflösung einer Demo kann hierdurch erheblich erschwert werden". Vermutlich gehöre dies mit zum Kalkül der Eltern.

+++ 07:10 RKI meldet 1766 Neuinfektionen - Inzidenz steigt leicht +++
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen und liegt nun bei 17,9. Wie das Robert-Koch-Institut unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilt, wurden binnen 24 Stunden 1766 Neuinfektionen sowie 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 14,5. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt den Angaben zufolge bei 3.773.875. Insgesamt wurden bislang 91.679 Corona-Tote gemeldet. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit rund 3.658.300 an.

+++ 06:58 Wuhan will alle Einwohner auf Corona testen +++
In der chinesischen Stadt Wuhan sollen alle Einwohner auf das Coronavirus getestet werden. Das gibt ein Vertreter der Stadtverwaltung auf einer Pressekonferenz bekannt. Zuvor meldete die Stadt drei festgestellte Corona-Fälle infolge heimischer Ansteckungen. In Wuhan war das Virus im Dezember 2019 erstmals nachgewiesen worden.

+++ 06:37 In NRW liegen 2,3 Millionen Impfdosen ungenutzt rum +++
Im nordrhein-westfälischen Zentrallager für die Corona-Impfstoffe liegen 2.308.780 Impfdosen, für die es in NRW aktuell keine Interessenten gibt. Das hat eine Inventur im Auftrag des Landesgesundheitsministeriums ergeben, wie das "Westfalen-Blatt" berichtet. Die Zahl beinhaltet nicht die Dosen, die von den Impfzentren bestellt wurden und die aktuell für den Versand vorbereitet werden. Zu dem hohen Bestand hat demnach das nachlassende Impfinteresse in Teilen der Bevölkerung geführt. "Im Moment ist aber kein Impfstoff im Lager vom Verfall bedroht", sagte Ministeriumssprecher Carsten Duif der Zeitung. Nach Angaben des Ministeriums verfallen die ersten 39.000 Fläschchen mit Biontech am 1. Oktober, die letzten am 30. November. Die Dosen von Johnson & Johnson sind dagegen bis 2023 haltbar.

+++ 06:15 Lauterbach: Herdenimmunität an Schulen nicht machbar +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt nach dem Beschluss der Gesundheitsminister zum Impfangebot von Kindern ab zwölf Jahren vor verfrühtem Optimismus. "Es wird keine Herdenimmunität in den Schulen geben. Dafür ist die Impfbereitschaft dann doch zu gering", sagt Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Schätzungen zufolge würden sich nur 60 Prozent der Jugendlichen impfen lassen. Aber er könne sich vorstellen, wenn in einigen Klassen das Coronavirus ausbricht und nicht geimpfte Kinder in Quarantäne müssen, dass sich einige Jugendliche letztendlich doch impfen lassen. "Wenn jetzt schnell viele Jugendliche geimpft werden, können wir große Quarantänefälle vermeiden".

+++ 05:48 Japan beschränkt Krankenhausaufnahme auf schwerste Fälle +++
In Japan werden wegen einer drohenden Überlastung des Gesundheitssystems nur noch schwer an Covid-19-Erkrankte und Risikopatienten in Krankenhäusern aufgenommen. "Wir werden die notwendigen Betten für schwerkranke und gefährdete Patienten bereitstellen", sagt Premierminister Yoshihide Suga. Patienten mit milden Verläufen werden gebeten, zu Hause zu bleiben. Sollte sich ihr Zustand verschlechtern, können sie eingeliefert werden. Das Land verzeichnet landesweit täglich mehr als 10.000 Neuinfektionen. Fast 70 Prozent der Intensiv-Betten für Covid-19-Patienten sind belegt.

+++ 04:47 Kinderärzte drängen STIKO zu Neubewertung von Kinder-Impfempfehlung +++
In der Debatte um breitere Corona-Impfangebote für Kinder und Jugendliche ruft der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, die Ständige Impfkommission (STIKO) zu einer Neubewertung ihrer Position auf. "Bereits heute dürfen Ärztinnen und Ärzte entsprechend der aktuell gültigen STIKO-Empfehlung nach intensiver Aufklärung Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren impfen", sagte Fischbach der "Rheinischen Post". "Ich persönlich bin ein Befürworter dieser Impfungen. Das Risiko von Nebenwirkungen durch die Impfung ist extrem gering, das zeigen alle Daten aus anderen Ländern." Daher wünsche er sich "eine zeitnahe Neubewertung durch die STIKO".

+++ 03:54 Kolumbianische Gemeinde verhängt Ausgangssperre für Ungeimpfte +++
In der kolumbianischen Gemeinde Sucre gilt ab sofort eine achttägige Ausgangssperre für Ungeimpfte. Menschen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, dürfen ihr Haus nur in Ausnahmefällen verlassen - etwa, um einen Arzt aufzusuchen oder sich impfen zu lassen. Alle Einwohner der Gemeinde müssen einen Impfausweis vorlegen, um Supermärkte, Bars, Diskotheken, Restaurants, Banken und Geschäfte zu betreten. Die Einschränkungen sollen zunächst acht Tage lang dauern und dann mit Blick auf das Infektionsgeschehen überprüft werden.

+++ 03:14 STIKO-Chef fordert 18- bis 59-Jährige zum Impfen auf +++
Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, ruft die 18- bis 59-Jährigen auf, sich verstärkt impfen zu lassen. Sie seien bei den Geimpften bisher unterrepräsentiert, sagt er bei einer Online-Veranstaltung in Ulm. "Über 75 Prozent in dieser Altersgruppe wäre toll." Dann lasse sich auch eine vierte Welle abflachen. Der Gemeinschaftssinn sei dabei gefragt, denn Ungeimpfte könnten andere anstecken, die dann wiederum schwer an dem Virus erkranken könnten. Insbesondere die ungeimpften 20 Prozent der Lehrer sollten das nachholen. Das Coronavirus werde bleiben, nach einer Durchseuchung der Bevölkerung würden die schweren Verläufe aber verschwinden, so Mertens.

+++ 02:31 Reisebeschränkungen: Quantas stellt 2500 Mitarbeiter frei +++
Die australische Fluglinie Quantas muss wegen Reisebeschränkungen infolge des Ausbruchs der Delta-Variante rund 2500 Mitarbeiter für zwei Monate freistellen. Durch die Beschränkungen insbesondere im Großraum Sydney und die damit verbundenen Grenzschließungen in allen anderen Teilen des Landes gebe es einen erheblichen Rückgang der Flugbewegungen. Die Beschäftigten würden zwei Wochen vor Inkrafttreten unter Fortzahlung der Bezüge bis Mitte August informiert, teilt die Airline mit.

+++ 01:43 Hausärzteverband kritisiert Gesundheitsminister wegen Impfempfehlung +++
Der Deutsche Hausärzteverband kritisiert die Entscheidung der Gesundheitsminister von Bund und Ländern, das Impfangebot für Kinder und Jugendliche auszubauen. "Diese Diskussion unter Missachtung der Kompetenz der Ständigen Impfkommission kann eher zur Verunsicherung führen, als dass sie der Impfkampagne hilft", sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Impfkommission hat bislang keine pauschale Empfehlung für Kinder und Jugendliche abgegeben. Sie will noch weitere Daten abwarten.

+++ 00:58 Libyen erhält zwei Millionen Impfdosen aus China +++
Libyen hat zwei Millionen Dosen des Impfstoffs des chinesischen Herstellers Sinopharm erhalten. Regierungschef Abdulhamid Dbeibah nahm die bisher größte Impfstofflieferung in das nordafrikanische Krisenland am Flughafen Mitiga nahe der Hauptstadt Tripolis in Empfang und rief seine Landsleute auf, sich impfen zu lassen. In den kommenden Wochen erwartet die libysche Regierung seinen Angaben zufolge 1,5 Millionen weitere Impfdosen. In der Corona-Krise hat Libyen, das rund sieben Millionen Einwohner hat, nach offiziellen Angaben bisher 256.328 Infektions- und 3579 Todesfälle registriert.

+++ 00:08 Schulbezirk in Georgia zahlt Angestellten 1000 Euro Impfprämie +++
Schulen im Verwaltungsbezirk Henry im US-Bundesstaat Georgia wollen ihren Angestellten einen Bonus von 1000 Dollar (gut 840 Euro) zahlen, wenn sie sich impfen lassen. Sie hoffe, so die "zahlreichen Unterbrechungen zu vermeiden, die in den letzten beiden Schuljahren aufgrund einer globalen Pandemie im öffentlichen Bildungswesen aufgetreten sind", erklärte Schulrätin Mary Elizabeth Davis. Die Zahlung bekommen sowohl diejenigen der fast 6000 Mitarbeiter, die sich schon haben impfen lassen, als auch diejenigen, die das bis zum 30. September tun.

+++ 23:22 USA erreichen ausgerufenes Impfziel +++
Mit rund einem Monat Verspätung haben die USA ein weiteres von Präsident Joe Biden ausgerufenes Impfziel erreicht. Mit Stand Montag haben 70 Prozent aller Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten, wie aus Daten der Gesundheitsbehörde CDC hervorgeht. Eigentlich sollte diese Marke bereits am Unabhängigkeitstag am 4. Juli erreicht werden. Das Ziel wurde damals jedoch trotz zahlreicher Impfanreize und eines großen Vorrats an Impfstoffen verfehlt.

+++ 22:24 Landesweite Ausgangssperre in Marokko +++
Marokko kündigt eine landesweite nächtliche Ausgangssperre an. Von Dienstag an gelte ein Ausgangsverbot zwischen 21 und 5 Uhr, heißt es in einem Tweet aus dem Büro des Ministerpräsidenten. Damit solle die Verbreitung des Virus eingeschränkt werden.

+++ 21:53 "Froh, dass ich geimpft wurde": US-Senator trotz Impfung an Covid erkrankt +++
Der prominente US-Senator Lindsey Graham ist trotz Impfung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das schrieb der Republikaner auf Twitter. Am Samstagabend habe er grippe-ähnliche Symptome bekommen und sei daraufhin am Montagmorgen zum Arzt gegangen. Er werde sich nun für zehn Tage in Quarantäne begeben. Seine Symptome seien mild, betonte Graham. "Ich bin sehr froh, dass ich geimpft wurde, denn ohne Impfung würde ich mich sicher nicht so gut fühlen wie ich es jetzt tue."

+++ 21:26 In elf Bundesländern steigt die Inzidenz +++
Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist weiterhin Hamburg auf mit 34,4 (Vortag: 37,6). In 4 von 16 Ländern sinkt der Wert im Vergleich zum Vortag, in 11 Ländern steigt er.

+++ 20:50 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 999 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.772.684 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 999 neue Fälle hinzu. Das sind 81 Fälle mehr als am Montag vor einer Woche (+ 8,8 Prozent). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 8 auf 91.659. Am vergangenen Montag waren es 11 neu gemeldete Todesfälle gewesen. Als aktuell infiziert gelten rund 25.430 Personen.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,06 angegeben (Vortag: 1,16). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 376 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 185 davon werden beatmet. Rund 4885 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

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Quelle: ntv.de, mau/hny/ino/dpa/AFP/rts

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