Politik

Impfaktionen ab 19. August Schule beginnt im Norden wieder - mit Maske

Schüler und Lehrer in Schleswig-Holstein kehren in den Unterricht zurück. Ein paar Corona-Regeln sind gelockert, um Masken kommen sie aber nicht herum. Auf Impfaktionen müssen sie noch warten. In Mecklenburg-Vorpommern sollen die Schulen auch bei hohen Inzidenzen nicht komplett schließen.

Nach gut sechs Wochen Ferien beginnt in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern das neue Schuljahr. Es sind die ersten Bundesländer in Deutschland. Auch das neue Schuljahr steht im Zeichen des Coronavirus. In Schleswig-Holstein müssen alle Schüler in den Innenräumen in den ersten drei Wochen des Schuljahres Masken tragen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich zweimal pro Woche selbst testen. Das gilt für Schüler ebenso wie für alle Beschäftigten.

Auf den Schulhöfen müssen die Mädchen und Jungen keine Masken mehr anlegen. Sie dürfen sich im neuen Schuljahr auch draußen wieder in beliebigen Gruppen aufhalten - die "Kohortenregelung" fällt weg. In Mecklenburg-Vorpommern gilt in den ersten beiden Schulwochen Maskenpflicht im Unterricht. Außerdem müssen die Schüler und die ungeimpften Lehrer zweimal pro Woche einen Corona-Test machen. In der zweiten Schulwoche soll es Impfangebote für die Jugendlichen ab 16 Jahren in der Schule geben, in der ersten Woche soll der Bedarf dafür abgefragt werden.

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Aus Sicht von Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien sind die Startchancen für das neue Schuljahr deutlich besser als 2020. Hintergrund sind besonders die Fortschritte beim Impfen. Auch bei der Digitalisierung an den Schulen sei man deutlich vorangekommen, so die CDU-Politikerin. Impfaktionen an Schulen für Schüler ab zwölf Jahren und für Beschäftigte sollen am 19. August beginnen.

Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Bettina Martin von der SPD hatte angekündigt, die Schulen auch bei hohen Inzidenzzahlen nicht präventiv flächendeckend schließen zu wollen. Die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte sollen Entscheidungen unter Beachtung der regionalen Infektionszahlen sowie der Krankenhauseinweisungen und Intensivpatienten treffen. Mecklenburg-Vorpommern hat bislang eine der niedrigsten Corona-Inzidenzen bundesweit, sie steigt allerdings.

Quelle: ntv.de, chl/dpa

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