Panorama

Mutter ist Beifahrerin 17-Jähriger fährt 200 statt erlaubten 120 km/h

Ein Polizist hält bei einer Verkehrskontrolle eine Winkerkelle in der Hand.

Bei der Geschwindigkeitskontrolle auf der A13 bei Calau fiel der Polizei ein besonders schneller Autofahrer auf.

(Foto: Paul Zinken/dpa/ZB/Symbolbild)

Das "begleitete Fahren ab 17" ist eigentlich als eine behutsame Heranführung an das Autofahren gedacht. Eltern oder andere Vertrauenspersonen sollen dabei Fahranfänger im noch neuen Straßendschungel anleiten. In Brandenburg hat ein solches Tandem nun eher schlecht funktioniert.

Ein 17-jähriger Autofahrer ist in Südbrandenburg mit mehr als 200 statt der erlaubten 120 Kilometer pro Stunde von der Polizei gestoppt worden. Der Fahranfänger war am Samstagvormittag auf der A13 bei Calau (Oberspreewald-Lausitz) unterwegs, wie die Polizei heute mitteilte. Er passierte den Angaben zufolge mehrfach Verkehrsschilder, auf denen die Geschwindigkeitsbegrenzung auf beiden Seiten der Fahrspuren angezeigt wurde.

Bei Twitter zeigten die Ermittler, dass das Tempo sogar bei 219 Kilometern pro Stunde lag. Wegen des fehlenden Seitenstreifens in Fahrtrichtung Dresden überwachte die Polizei die Geschwindigkeiten zwischen Bronkow und Calau. Dort kam es in der Vergangenheit vermehrt zu Unfällen.

Auf einem Autobahn-Parkplatz kontrollierten die Beamten das Auto - einen Porsche - und den Fahrer. Sie stellten fest, dass am Steuer ein 17-jähriger Fahranfänger saß, der im Besitz einer Prüfbescheinigung für "begleitetes Fahren ab 17" war. Als Begleitperson saß seine Mutter mit im Fahrzeug.

Es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der Jugendliche muss nun mit 600 Euro Bußgeld, zwei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen. Außerdem erwartet den jungen Autofahrer vermutlich ein verkehrsrechtliches Aufbauseminar in seiner Probezeit.

(Dieser Artikel wurde am Dienstag, 23. August 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de, fzö/dpa/AFP

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