Panorama

Ermittlungen eingeleitetAchtjähriger Schüler wird von Kipplaster tödlich überrollt

17.02.2026, 20:47 Uhr
00:00 / 02:06
Auf-einem-Polizeifahrzeug-warnt-auf-der-Autobahn-eine-Leuchtschrift-vor-einer-Unfallstelle
Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte erliegt der Junge seinen schweren Verletzungen. (Foto: picture alliance/dpa)

An einer Kreuzung im bayerischen Starnberg kommt es zu einem tödlichen Unfall. Ein Junge wird beim Überqueren der Straße mit seinem Fahrrad von einem Lastwagenfahrer übersehen und erfasst. Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen die Ermittlungen auf.

Ein acht Jahre alter Junge ist im bayerischen Starnberg von einem Kipplaster überrollt worden und gestorben. Der Junge habe mit seinem Fahrrad hinter seiner Schwester eine Straße überqueren wollen, als der Lastwagen in die Straße eingebogen sei, teilte die Polizei mit.

Dabei übersah der Fahrer offenbar den Grundschüler, der von dem Fahrzeug mit dem vorderen rechten Reifen erfasst und mehrmals überrollt wurde, sagt ein Beamter der "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Der Junge wurde dem Bericht zufolge mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Dort starb der Achtjährige wenig später an seinen schweren Verletzungen.

Gegen den 56 Jahre alten Lastwagenfahrer werde jetzt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ermittelt. Laut der EInsatzleiterin der Polizei gehe man bisher davon aus, dass sowohl die Fußgängerampel als auch die Ampel für den Lkw-Fahrer auf Grün gestanden habe.

Laut Information der "SZ" ist bei dem Fahrer eine Blutentnahme angeordnet, der Kipplaster sichergestellt und ein Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft München II angeordnet worden. Neben der Polizei sei auch das Kriseninterventionsteam im Einsatz gewesen, denn sowohl die Schwester des Unfallopfers als auch der Lkw-Fahrer hätten einen Schock erlitten.

Wegen des Unfalls wurde das geplante Faschingstreiben mit großer Bühne auf dem Kirchplatz in Starnberg abgesagt. Aus Pietät könne man nicht feiern, wenn nur 400 Meter entfernt sich so ein tragisches Unglück ereignet habe, begründete der Vorsitzende der Faschingsgesellschaft Perchalla, Andreas Denk, die kurzfristige Absage im Gespräch mit der "SZ".

Quelle: ntv.de, mwa/dpa

UnglückePolizeiBayern