Panorama

Vorfall in Londoner Innenstadt Angreifer sticht Mann vor Ministerium nieder

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Die Polizei untersuchte Spuren am Tatort in der Londoner Innenstadt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Mann rennt blutüberströmt in ein Londoner Ministerium und ruft um Hilfe. Er wurde mit einem Messer verletzt. Die Polizei ist schnell vor Ort und nimmt einen Verdächtigen fest. Die Hintergründe der Tat sind völlig unklar.

Ein Mann ist vor dem britischen Innenministerium in London niedergestochen worden. Das blutüberströmte Opfer ging nach dem Angriff in das Ministerium und rief um Hilfe. Scotland Yard nahm einen Tatverdächtigen fest. Nach Angaben des Senders BBC soll es sich nicht um einen Terroranschlag handeln. Die Hintergründe des Vorfalls sind unklar.

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Die Polizei sperrte das Gebiet rund um den Tatort im Herzen der britischen Hauptstadt ab. Nachdem sie zunächst erklärt hatte, das Opfer schwebe in Lebensgefahr, sprach sie später lediglich von einer Verletzung. Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Auf im Internet kursierenden Fotos war zu erkennen, dass der Mann im Gesicht verletzt war und Blut auf seinen nackten Oberkörper floss. Er arbeitete möglicherweise im Ministerium. Die Tat geschah etwa zur Mittagszeit.

Die Zahl der Messerangriffe in England und Wales war zwischen Juli 2018 und Juli dieses Jahres um acht Prozentpunkte auf mehr als 43.500 gestiegen. Erst am Mittwoch hatte der neue Premierminister Boris Johnson bei einer Online-Fragestunde ein unnachgiebiges Vorgehen gegen die "Plage" der Messergewalt angekündigt.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa/AFP

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