Panorama

Wetterwoche im Schnellcheck Auf Schnee folgt das erste Frühlingshoch

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Ab Mitte der Woche tritt der Frühling seinen Siegeszug an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Passend zum kalendarischen Frühlingsbeginn weicht das nasskalte Winterwetter warmen Sonnenstrahlen. Zu Wochenbeginn muss allerdings noch mit Schnee und Regenschauern gerechnet werden, sagt n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Mit dem Wochenwechsel schickt der Winter einigen Regionen nochmals einen weißen Gruß in Form von teils kräftigen Schneeschauern, die vor allem im Bereich der Alpen durchaus 10 bis 30 Zentimeter Neuschnee zusammen bringen können. Für die Autofahrer sicherlich alles andere als schön. Zumal sie sich außerdem in der Südhälfte in der Nacht zum Montag auf Glätte durch frostige Temperaturen und Schnee im Bergland einstellen müssen.

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n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Grund ist kalte Polarluft, die allerdings auch dafür sorgt, dass die Schneeschmelze und der zum Teil ergiebige Regen im Süden Deutschlands und im Alpenraum zu Ende geht. Damit entspannt sich die Hochwassersituation an den Flüssen in Bayern und Baden-Württemberg weiter. Auch der Rheinpegel bei Köln erreicht zum Beginn der neuen Woche mit einem Wert von knapp 6,70 Metern seinen Höhepunkt.

Und während sich die Hochwasserlage entschärft, sehen die Wettercomputer endlich mal wieder ein stabileres Hoch auf Mitteleuropa zukommen. Denn nachdem die Temperaturen erst einmal zwei Stockwerke runter rauschen, steht ein Frühlingshoch bereits in den Startlöchern und somit sind die durchweg stürmisch-nassen Zeiten ab Dienstag endlich vorbei. Und irgendwie passt es dann ja auch, dass wir am Mittwoch nicht nur den kalendarischen Frühlingsbeginn vor uns haben, sondern auch den Weltglückstag, den es übrigens seit 2013 immer am 20. März gibt.

Nacht zum Montag

Besonders von der Mitte südwärts sind weiterhin Schnee- und Schneeregen unterwegs, die bei Werten um den Gefrierpunkt streckenweise für Glätte sorgen können. Weiter nordwärts ist es ebenfalls wechselhaft, wobei nebst einem starken bis stürmischen Wind und örtlichen Gewittern eher Regen als Schnee vom Himmel kommt. Hier liegen die Temperaturen nämlich mehrheitlich bei 3 bis 5 Grad.

Montag

Unbeständig startet die neue Woche. Die polare Kaltluft liegt nämlich über Deutschland, und damit ist es mit 4 bis 10 Grad nicht nur sehr kühl, sondern wir müssen uns auf Schauer einstellen, die ab 300 Meter Höhe in Schnee übergehen. Allerdings: das Aprilwetter lässt auch mal Platz für etwas Sonne. Im Norden ist es dabei nochmals sehr windig mit einzelnen Sturmböen an der Nordsee.

Dienstag

Ab Dienstag rückt das Hoch von den Azoren langsam näher. Der Wind lässt damit auch im Norden nach, und es wird ein insgesamt freundlicher Tag. Mit maximal 4 bis 12 Grad bleibt es aber noch frisch und nachts droht verbreitet Bodenfrost.

Mittwoch

Ab heute werden die Tage wieder länger als die Nächte. Kalendarisch beziehungsweise astronomisch beginnt nämlich der Frühling. Passend hierzu bekommt der Süden jede Menge Sonne. Die Nordlichter müssen sich leider auf dichtere Wolken und auch auf etwas Regen einstellen. Nach kalter Nacht schaffen es die Temperaturen im Westen örtlich auf frühlingsmäßige 15 Grad.

Donnerstag und Freitag

Mit den Temperaturen geht es weiter aufwärts. Am Freitag sind stellenweise im Südwesten bis an die 20 Grad drin. Dementsprechend wohnen auch die Sonnensieger tendenziell in den südlicheren Landesteilen. Die Nordlichter bekommen hingegen kompaktere Wolken, die am Donnerstag noch etwas Sprühregen bringen. Dazu am Donnerstag 9 bis 17, am Freitag 10 bis knapp 20 Grad.

Am Wochenende

Der Samstag bleibt nach jetzigem Stand noch freundlich und mild und wäre somit der wohl schönere Tag des Wochenendes. Denn ab Sonntag wollen die Wettermodelle derzeit wieder mehr Wolken, Regen und kühlere Temperaturen. Jedoch dauert es bis dahin natürlich noch und die Unsicherheiten sind dementsprechend groß.

Quelle: n-tv.de