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Die Wetterwoche im Schnellcheck Auf den Regen folgen Frost und Schnee

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Unter Aufklarungen ist in der zweiten Wochenhälfte durchaus Bodenfrost möglich.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der zweiten Wochenhälfte setzt sich kühlere Luft in Deutschland fest. Die Temperaturen und die Schneefallgrenze gehen runter. Doch bis es so weit ist, dominieren Wolken den Himmel. Spaziergänger sollten einen Regenschirm dabeihaben.

Während bei uns der Wind zwar deutlich spürbar ist, verlief das Wochenende über West- und Teilen Südeuropas wesentlich stürmischer. Mit "Zed", "Arne" und "Benedikt" drehen derzeit direkt drei Tiefdruckgebiete über den Britischen Inseln und der Nordsee ihre Runden und haben besonders im Bereich der Biskaya und runter bis ans westliche Mittelmeer für heftige Windböen gesorgt.

Zuletzt vermeldete Lège-Cap-Ferret an der französischen Atlantikküste Spitzenböen bis 154 km/h. Weiter entlang der Pyrenäen bis an den Löwengolf stürmte es ebenfalls mit schweren Sturm- bis hin zu Orkanböen. Beispielsweise in Cap Bear mit 133 km/h oder in Perpignan mit 111 km/h.

Hierzulande geht es in der neuen Wetterwoche wesentlich beschaulicher weiter. Die Temperaturen sind hierbei zunächst noch eher mild bei bis zu 15 Grad. Doch das dürfte sich in der zweiten Wochenhälfte ändern.

Die Werte gehen schrittweise zurück und bringen es am Wochenende meist nur noch auf 4 bis knapp 10 Grad und unter Aufklarungen gibt es neuerlich Frost oder Bodenfrost. Gleichzeitig mischen sich in den Mittelgebirgen häufiger Schneeflocken unter. Manche Wettermodelle berechnen sogar Schnee bis auf 500 oder sogar 300 Meter runter.

Bis dahin wird sich in den höheren Lagen der Alpen schon mal eine dickere Schneedecke ausbilden. Momentan schneit es nämlich bis auf 2000 Meter runter recht kräftig, bevor die Schneefallgrenze in den Alpen ebenfalls sinken wird. Sehr zu Freude der Skifreunde, die sicherlich schon auf die neue Saison hin fiebern.

Damit zurück zu unserem Wetter, bei dem es die Sonne vorerst einmal recht schwer haben wird, sich dauerhaft gegen die Tiefausläufer zu behaupten. Hier die Einzelheiten.

Montag

Die Wolken dominieren und es fällt immer wieder etwas Regen oder Nieselregen. Im Nordosten kann es auch ergiebiger regnen. Mehr Chancen auf größere blaue Lücken bestehen höchstens an den Alpen und am Erzgebirge. Hier erreichen die Temperaturen mit leichtem Föhn bis zu 15 Grad. Ansonsten werden es teils windige 10 bis 14 Grad.

Dienstag

Im äußersten Süden und im Norden zieht Regen durch, der in den Alpen kräftig sein kann und bis in die Lagen zwischen 1200 und 1500 Meter in Schnee übergeht. Ansonsten schaut das Deutschlandwetter gar nicht so schlecht aus. Es bleibt trocken und ab und an kommt mal die Sonne raus. Die Temperaturen: 7 Grad am Alpenrand und maximal 13 Grad am Rhein.

Mittwoch

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N-tv Wetterexperte Björn Alexander rechnet mit deutlich kühlerer Luft am Wochenende.

Eine erste keine Abkühlung beschert uns oft nur noch einstellige Werte von 7 bis 9 Grad. Hierbei geht es wechselhaft weiter. Lediglich in der Südhälfte könnte die Sonne mehr Anteile haben. Und das spüren Sie dort auch bei den Temperaturen: Mit Sonne sind nämlich durchaus 10 bis 12 Grad drin.

Donnerstag

Es wird einfach nicht langweilig. Denn von Westen her rauscht das nächste Regengebiet bei uns rein. Zuvor bleibt es zumindest in der Osthälfte länger freundlich und trocken. Die Temperaturen legen ein vorerst letztes Mal zu und bringen uns zwischen 7 und 13 Grad

Freitag

Der Regen schwenkt nach Osten durch und dahinter wird es in der Westhälfte schöner und trocken. Die Temperaturen gehen langsam etwas zurück bei 5 Grad am Alpenrand und maximal 11 Grad im Osten.

Wochenende

Nach jetzigem Stand setzt sich die kühlere Luft fest und lässt die Temperaturen und die Schneefallgrenze runter gehen. Tagsüber bringt uns der Samstag 4 bis 10, der Sonntag 3 bis 9 Grad und nachts gesellt sich unter Aufklarungen gerne mal leichter Frost oder Bodenfrost hinzu. Unsicher ist noch die genaue Verteilung der Niederschläge. Ziemlich wahrscheinlich sinkt die Schneefallgrenze bis auf 800 Meter. Doch es gibt auch kühlere Ansätze, nach denen der Schnee bis auf 300 oder 500 Meter runter rieseln könnte.

Quelle: n-tv.de

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