Panorama

26 Menschen vermisst Ausflugsboot sinkt vor japanischer Halbinsel

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Die Shiretoko-Halbinsel im Nordosten Hokkaidos, Japans nördlichster Hauptinsel, ist wegen ihres Treibeises ein beliebtes Ausflugsziel.

(Foto: dpa)

Bei hohem Wellengang gerät ein Ausflugsboot vor der japanischen Shiretoko-Halbinsel in Seenot. Die Touristen und die Besatzung sollen zwar mit Rettungswesten ausgestattet gewesen sein, eine stundenlange Suchaktion bleibt jedoch ohne Erfolg.

Vor der Nordküste Japans haben Rettungskräfte nach einem Ausflugsboot mit 26 Menschen an Bord gesucht. Wie die Küstenwache und örtliche Medien berichteten, hatte das Schiff zuvor einen Notruf abgesetzt. Einzelheiten wollte ein Beamter der Küstenwache nicht nennen. Eine großangelegte Suche nach Überlebenden blieb nach mehr als sieben Stunden ohne Erfolg.

Nach Angaben des staatlichen Rundfunksenders NHK teilte die Besatzung der "Kazu 1" der Küstenwache mit, dass der Bug des Schiffes überflutet sei und es vor der Halbinsel Shiretoko im Norden Hokkaidos sinke. Die Besatzung und die Passagiere trugen demnach Schwimmwesten. Die Küstenwache habe später den Kontakt zu dem Schiff verloren. Suchhubschrauber seien etwa vier Stunden nach dem Notruf in dem Gebiet eingetroffen.

Die Shiretoko-Halbinsel wurde 2005 von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannt und ist bekannt für ihre einzigartige Tierwelt, darunter der vom Aussterben bedrohte Stellersche Seelöwe sowie Zugvögel und Braunbären.

Quelle: ntv.de, mba/AFP

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