Panorama
Die Polizei sichert Spuren am Ort des Vorfalls.
Die Polizei sichert Spuren am Ort des Vorfalls.(Foto: dpa)
Samstag, 11. November 2017

Vorfall in Berlin-Reinickendorf: Autofahrer rast auf Menschengruppe zu

In Berlin steuert ein Autofahrer seinen Wagen auf eine Gruppe Passanten. Die können sich retten, indem sie zur Seite springen. Der Fahrer flieht. Die Umstände sind noch unklar, der Staatsschutz ermittelt.

Ein Unbekannter soll Zeugenberichten zufolge in Berlin-Reinickendorf mit einem Auto auf eine Menschengruppe zugerast sein. Die Lagezentrale des Berliner Innenministeriums bestätigte, dass es in der Nacht auf Samstag einen Vorfall am Wilhelmsruher Damm gab. Zunächst sprach man dort aber von einer "Verkehrsunfallflucht mit besonderen Umständen".

Den Zeugen zufolge fuhr der Mann marokkanischer Abstammung auf den Gehweg und rammte dabei auch einen dort abgestellten Roller. Passanten konnten sich nur durch Sprünge retten. Anschließend wendete der Fahrer und fuhr über den Bürgersteig der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Danach ergriff er Polizeiangaben zufolge die Flucht. Ob der mutmaßliche Täter gefasst werden konnte, sagte die Behörde nicht.

Einem Polizisten zufolge handelte es sich bei dem Unfallauto um einen Mietwagen. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen an der Unfallstelle übernommen. Laut der Lagezentrale des Innenministeriums gab es keine Verletzten. Zum Auto und dem Fahrer seien Ermittlungen aufgenommen worden.

Erst am Freitag war in Toulouse in Südfrankreich ein Mann mit einem Auto in Passanten gesteuert. Drei Menschen wurden dabei verletzt. Die Polizei nahm den Fahrer fest, der nach eigenen Angaben absichtlich gehandelt hatte. Die Hintergründe sind noch unklar, die Behörden sprachen aber von einem "psychiatrischen Profil".

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen