Panorama

Strenge Regeln gelten weiterhin Ballermann eröffnet Badesaison

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Der Strandzugang bleibt von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens verboten, da eine strikte nächtliche Ausgangssperre gilt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Corona-Infektionslage in Spanien ist deutlich besser als in Deutschland - auch auf der beliebten Touristeninsel Mallorca. Die Regionalbehörden starten nun guten Gewissens die Badesaison. Am Strand gelten jedoch weiterhin strenge Vorsichtsmaßnahmen.

Am Ballermann nehmen die Rettungsschwimmer am Samstag ihre Arbeit wieder auf: Pünktlich zum Start der Badesaison auf Mallorca hat Palma auch die Regeln für die Benutzung der Strände der Gemeinde in Corona-Zeiten veröffentlicht. Trotz einer Infektionslage, die derzeit etwa deutlich besser als in allen deutschen Bundesländern ist, gilt im Prinzip weiterhin die Maskenpflicht praktisch überall im Freien, wie die Gemeinde mitteilte.

Der Mund- und Nasenschutz darf allerdings beim Baden und auch dann abgelegt werden, wenn der Sicherheitsabstand von 1,50 Metern gewahrt werden kann. Am Strand dürfen sich der Mitteilung zufolge vorerst Gruppen von maximal sechs Personen verschiedener Haushalte treffen. Größere Gruppen von bis zu zehn Personen sind nur beim Sport erlaubt.

Ein Strandbereich direkt am Wasser muss frei bleiben, darf also nicht mit Liegetüchern oder Sonnenschirmen besetzt werden. Der Strandzugang ist von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens verboten, da noch mindestens bis zum 9. Mai auf der gesamten Insel eine strikte nächtliche Ausgehsperre gilt. Alle Regeln sollen regelmäßig überprüft und wenn nötig angepasst werden.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid haben sich zuletzt auf den Balearen 27,74 Menschen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert. Diese Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Spanien derzeit nur in Valencia niedriger (22,66). Dabei hatten Mallorca und die anderen Inseln der Region im Winter zeitweilig die höchsten Werte des Landes. Die Inzidenzwerte der Balearen liegen auch weiterhin deutlich niedriger als in allen deutschen Bundesländern.

Quelle: ntv.de, lri/dpa

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