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Sicherheitstest nach Unfall Berliner Aussichtsballon soll wieder steigen

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Anfang Mai war der Berliner Touristenballon mit 19 Insassen in gefährliche Schieflage geraten.

imago/PEMAX

Trotz schlechten Wetters steigt der bekannte Aussichtsballon in der Mitte Berlins Anfang Mai in die Luft - und gerät in gefährliche Turbulenzen. Um den Unfall aufzuklären, will der Hersteller den Ballon nun nach einer Woche am Boden wieder nach oben lassen.

Der Aussichtsballon, der vergangene Woche in Berlin in gefährliche Turbulenzen geraten war, wird jetzt vom Hersteller begutachtet und repariert. Nun werde unter anderem untersucht, ob das Halteseil gedehnt, geknickt oder abgeschürft wurde, teilte der Betreiber Air Service Berlin mit. Dazu müsse der Ballon zunächst einmal nach oben gelassen werden. Nach einer ersten Kontrolle gebe es keine Brüche im Seil.

Der Fesselballon - eine Touristenattraktion nahe dem Checkpoint Charlie - war am 3. Mai nach dem Aufstieg in 150 Meter Höhe in Turbulenzen geraten. Dem Piloten gelang es erst nach einiger Zeit und heftigem Trudeln, wieder zu landen. Die 19 Passagiere wurden nicht verletzt, etliche erlitten aber einen Schock. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung. Auch das Luftfahrtbundesamt war eingeschaltet.

Während des Notfalls wurde die Gondel durch das Stahlseil beschädigt. Einzelne Teile müssten deshalb ausgetauscht werden, erklärte der Betreiber. Er will sich zudem mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) treffen, um in Zukunft bessere Informationen über Wind und mögliche Gefahren zu bekommen.

Quelle: n-tv.de, cri/dpa

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