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Das Feuer in den denkmalgeschützten Hallen war gestern gegen 18 Uhr ausgebrochen.
Das Feuer in den denkmalgeschützten Hallen war gestern gegen 18 Uhr ausgebrochen.(Foto: imago/Marius Schwarz)
Sonntag, 15. April 2018

Polizei vermutet Brandstiftung: Berliner Feuerwehr bekämpft Großbrand

Seit Samstagabend brennt ein ehemaliger Schlachthof im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg lichterloh. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Die Einsatzkräfte können das brennende Gebäude wegen Einsturzgefahr nicht betreten.

In Berlin versucht die Feuerwehr seit Samstagabend einen Großbrand in einem ehemaligen Schlachthof zu löschen. Das Feuer in den denkmalgeschützten Hallen im Stadtteil Prenzlauer Berg sei gegen 18 Uhr ausgebrochen, erklärte die Berliner Polizei. Vermutlich ist es absichtlich gelegt worden: Die Ermittler gehen nach bisherigem Kenntnisstand von Brandstiftung aus.

Die Feuerwehr erklärte, dass die Löscharbeiten nahe der S-Bahn-Station Landsberger Allee noch den ganzen Tag andauern werden. Das Problem sei, dass die Einsatzkräfte das brennende Gebäude wegen Einsturzgefahr nicht betreten können. "Wir löschen nur von außen", sagte Feuerwehrsorecher Thomas Kirstein dem RBB. Probleme bereite zudem, dass sich der Schlachthof gerade im Umbau befinde. "Alles ist sehr morastisch, der Boden gibt nach, es ist eben eine Baustelle", so der Sprecher.

Über das angrenzende Wohnviertel zogen dichten Rauchwolken. Um die Wohnhäuser vor den Rauchschwaden zu schützen, wurde ein großer Lüfter aufgestellt, der sonst nur bei Einsätzen in Tunneln zum Einsatz kommt, so Kirstein. Die Landsberger Allee wurde stadtauswärts gesperrt. Die Feuerwehr habe die Zahl der Einsatzkräfte noch einmal erhöht, momentan seien 50 Feuerwehrleute vor Ort.

Quelle: n-tv.de