Panorama

Babys haben zugenommenBerliner Vierlinge dürfen nach Hause

20.08.2015, 16:40 Uhr
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Ein Foto aus dem Jahr 2005: Die heute 65-jährige Mutter mit ihrer Tochter Lelia. (Foto: picture alliance / dpa)

Eine schwere Geburt haben sie hinter sich, am Ende geht alles gut: Die Berliner Vierlinge einer 65-jährigen Frau werden aus der Berliner Charité entlassen. Die 17-fache Mutter kann aufatmen. Dennoch stehen noch einige Krankenhausbesuche an.

Drei Monate nach ihrer Geburt sind die Vierlinge einer 65-jährigen Berlinerin aus der Berliner Charité entlassen worden. Die am 19. Mai per Kaiserschnitt zur Welt gekommenen Kinder seien jetzt zu Hause, teilte die Klinik mit. Das Mädchen und die drei Jungen, die auf der Neugeborenen-Intensivstation betreut worden waren, entwickelten sich demnach gut und wiegen inzwischen jeweils mehr als zweieinhalb Kilogramm.

Die in der 26. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommenen Kinder seien nun dem Frühgeborenen-Stadium entwachsen und müssten nicht mehr stationär betreut werden, erklärte die Charité. "Wenn extrem unreife Frühgeborene sich dem eigentlichen Entbindungstermin nähern, ist die Zeit für den Abschied aus dem Krankenhaus gekommen", erläuterte der Direktor der Klinik für Neonatologie, Christoph Bührer. "Häufig sind sie sogar schon einige Wochen vor diesem Termin so weit, dass sie nach Hause können."

Termine zu Nachkontrollen folgen

Die Betreuung der Kinder hört dem Krankenhaus zufolge aber nicht mit der Entlassung aus der Klinik auf. In regelmäßigen Abständen sind demnach weitere Untersuchungen geplant.

Die 65-jährige Mutter hatte sich im Ausland durch eine Eizellen- und Samenspende künstlich befruchten lassen. Sie hatte zuvor bereits 13 Kinder bekommen. Der Fall entfachte eine kontroverse Debatte im In- und Ausland.

Quelle: ntv.de, spt/AFP

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