Besonders viele RadarkontrollenBlitzermarathon erreicht den Kontroll-Höhepunkt

Seit Wochenbeginn läuft die "Speedweek" gegen zu schnelles Fahren. An diesem Mittwoch überwacht die Polizei Tempoverstöße besonders stark. Ein Bundesland beteiligt sich allerdings nicht an der Maßnahme.
Seit Wochenbeginn ist die Polizei in fast allen Bundesländern verstärkt Temposündern auf der Spur - an diesem Mittwoch besonders intensiv. Nach Angaben des ADAC steht der Haupttag des sogenannten Blitzermarathons an. Während in vielen Bundesländern über mehrere Tage die Geschwindigkeit auf den Straßen überprüft wird, haben einige Länder wie Bayern und Baden-Württemberg laut dem Automobilclub einen Schwerpunkttag festgelegt.
Kontrolliert wird demnach auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerorts. Der Schwerpunkt soll auf besonders unfallträchtigen Strecken und Bereichen wie Schulen, Baustellen und Krankenhäusern liegen. Bis auf das Saarland sind laut dem ADAC alle Bundesländer bei der "Speedweek" dabei.
Die Polizei möchte die Risiken von überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr verstärkt ins öffentliche Bewusstsein rücken. Zu schnelles Fahren ist Fachleuten zufolge eine der häufigsten Unfallursachen - insbesondere für tödliche Unfälle.
Der ADAC bewertet die Kontrollaktion grundsätzlich positiv. Die intensive Medienberichterstattung sensibilisiere nicht nur jene, die tatsächlich geblitzt würden. Der Deutsche Anwaltverein mahnt: "Wer am Straßenverkehr teilnimmt, sollte seine Geschwindigkeit jederzeit und nicht nur in zwei Wochen im Jahr an den Verkehr, die Umgebung und die Wetterlage anpassen."
Die verstärkten Radarkontrollen dauern größtenteils bis zum Sonntag an. Wer in eine Radarfalle gerät, muss mit den üblichen Sanktionen rechnen: Bußgeld, Punkte in Flensburg und gegebenenfalls Fahrverbot. Die nächste "Speedweek" ist vom 3. bis 9. August geplant.