Panorama

Passagierin singt und randaliert Britische Kampfjets begleiten Urlaubsflieger

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Eurofighter Typhoon der Royal Air Force bei einer Flugshow.

(Foto: imago/Russian Look)

Mit ihrem Verhalten an Bord eines Billigfliegers versetzt eine junge Frau die britische Luftwaffe in Alarmbereitschaft. Kampfjets steigen auf, um die Maschine nach London zurückzubegleiten. Der Einsatz versetzt auch Menschen am Boden in Angst.

Ein Passagierflugzeug der britischen Billigfluggesellschaft Jet2 hat seinen Flug ins türkische Dalaman wegen einer randalierenden Frau an Bord abgebrochen. Zwei Jagdflugzeuge vom Typ Eurofighter begleiteten die Maschine am Samstagabend zurück zum Londoner Flughafen Stansted, wo sie kurz zuvor gestartet war, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Die 25-Jährige wurde demnach unter dem Verdacht des Angriffs und der Gefährdung des Flugzeugs festgenommen.

Unklar ist, was genau sie an Bord gemacht hatte. Jet2 sprach von einem "extrem störenden Passagier". Laut britischen Medien soll die Frau etwa 45 Minuten nach dem Start versucht haben, ins Cockpit einzudringen und gedroht haben, Passagiere zu töten. Sie sei dann von der Crew und Mitreisenden überwältigt worden, heißt es in Augenzeugenberichten. Die Frau habe zeitweise laut gesungen und offenbar unter Drogen- oder Alkoholeinfluss gestanden.

Die Kampfjets wurden offenbar alarmiert, da der Verdacht bestand, es könnte sich um eine versuchte Flugzeugentführung handeln. Die beiden Eurofighter ihrerseits verursachten einen Überschallknall, der vielen Menschen am Boden einen Schreck einjagte.

Die Polizei von Bishop's Stortford berichtete auf Twitter von zahlreichen Anrufern, die besorgt über eine laute Explosion gewesen seien. Im selben Tweet bestätigte sie zugleich, es habe sich lediglich um den Überschallknall eines Flugzeugs gehandelt. 

Quelle: n-tv.de, mbo/dpa

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