Panorama

Zug wegen Bedrohung geräumt Bundespolizei überwältigt Mann im ICE

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Alle Insassen mussten den ICE auf der Fahrt von Berlin nach Hamburg verlassen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Insassen eines ICE von Berlin nach Hamburg müssen in Brandenburg den Zug verlassen. Die Bundespolizei durchkämmt die Bahn und überwältigt einen Mann. Er fiel dem Bordpersonal auf, als er pöbelnd durch den Zug lief.

Eine Spezialeinheit der Bundespolizei hat am Freitagnachmittag einen ICE von Berlin nach Hamburg in Brandenburg gestoppt, die Fahrgäste herausgeholt und einen auffällig gewordenen Passagier festgenommen. Der Mann sei pöbelnd durch den Zug gelaufen und dem Bordpersonal mit bedrohlichen Aussagen aufgefallen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Die Bundespolizei meldete über Twitter, es habe eine Bedrohungslage bestanden, allerdings sei niemand verletzt worden. Laut "Bild"-Zeitung handelt es sich bei dem Mann um einen verwirrt wirkenden Franzosen, der gedroht habe, den Zug in die Luft zu sprengen. Der Einsatz dauert noch an. Dem Bericht zufolge müssten Taschen des Mannes noch kontrolliert werden.

Ein Mitreisender hatte berichtet, dass die Polizisten in dem ICE nach einer Person suchten. Alle Passagiere wurden zunächst auf einen Parkplatz am Bahnhof von Friesack westlich von Berlin gebracht und mussten kurz darauf das Gelände verlassen.

Quelle: ntv.de, mau/dpa

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