Panorama

Öffnungen schneller als gedacht Dänemark macht Restaurants und Stadien auf

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Ein Schild weist in Kopenhagen darauf hin, Abstand zu halten.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Fußball-Bundesliga ist nicht absehbar, wann Fans ins Stadion zurückkehren dürfen. In Dänemark schon: Ab kommenden Mittwoch dürfen sie ihre Lieblingsmannschaften wieder in begrenztem Rahmen anfeuern. Eine außergewöhnlich gute Entwicklung der Corona-Fallzahlen macht es möglich.

Zuschauer in den Stadien und Gäste im Restaurant: Wegen einer guten Entwicklung der Infektionszahlen lockert Dänemark die Corona-Beschränkungen schneller als bisher geplant. "Dänemark befindet sich in einer Situation, in der wir noch mehr öffnen können", erklärte die Regierung. "Das ist verantwortbar und sehr positiv, aber wir müssen unsere guten Gewohnheiten beibehalten."

Größte Neuigkeit bei den Beschlüssen der Regierung: Zuschauer dürfen ab kommenden Mittwoch wieder in die Stadien. Zugangsvoraussetzung ist der "Coronapass", der entweder eine Impfung, eine jüngst überstandene Infektion oder einen negativen Coronatest innerhalb der vergangenen 72 Stunden nachweist. Im Stadion müssen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Auch Restaurants sollen bereits ab Mittwoch wieder öffnen können, ursprünglich war dies erst ab dem 6. Mai geplant. Für einen Besuch muss reserviert und der "Coronapass" vorgelegt werden, ab 22.00 Uhr dürfen keine Bestellungen mehr abgegeben werden. Um im Außenbereich von Restaurants etwas zu trinken, ist kein "Corona-Pass" nötig.

Auch die Zahl der Menschen, die sich treffen dürfen, wird erhöht. In Innenräumen sind ab Mittwoch zehn Menschen erlaubt, im Freien sind es 50. Ab dem 11. Juni sollen im Freien gar keine Begrenzungen mehr gelten, in Innenräumen sollen es nicht mehr als 100 Menschen sein.

In Dänemark mit seinen 5,8 Millionen Einwohnern liegt die Zahl der täglichen Neuinfektionen derzeit viermal niedriger als im Dezember, als das Land in einen Teil-Lockdown ging. Bis August sollen alle Menschen geimpft sein.

Quelle: ntv.de, chr/AFP

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