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Kunde lässt Termin platzen Domina schaltet Konsulat und Schafzüchter ein

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Eine Domina in ihrem Studio. (Symbolbild).

(Foto: picture alliance/dpa)

In München lässt ein Mann eine gebuchte Sitzung bei einer Domina platzen. Die Frau besteht jedoch auf ihr Ausfallhonorar und setzt alles in Bewegung, um den säumigen Kunden ausfindig zu machen - mit kuriosem Ergebnis.

Eine Münchner Domina hat ein Jahr lang nach einem Kunden gesucht, der einen Termin bei ihr platzen ließ. Dazu schaltete sie sogar das rumänische Konsulat und einen Schafzüchterverein ein, wie das Münchner Amtsgericht mitteilt.

Sie verlangte rund 1450 Euro Ausfallhonorar von dem aus Rumänien stammenden Mann, der ihr wohl einen falschen Namen genannt hatte. Per Internetrecherche fand sie heraus, dass ein Mann mit dem genannten Namen mit Schafen handelte. Doch auch ein Schafzüchterverein konnte ihr nicht helfen - ebenso wenig das Konsulat.

Im Internet stieß die Domina schließlich auf eine Adresse. Doch der Mahnbrief der Frau ging an den Falschen. Der Empfänger, ein alter Mann aus Rumänien, bekam daraufhin Ärger mit seiner Ehefrau - und musste auch noch zum Gerichtstermin nach München reisen. Dort stellte sich heraus, dass sich möglicherweise ein Geschäftspartner seiner Identität bedient hatte.

Das Gericht brachte die Domina, die sich mit ihrer Forderung auf ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen bezog, schließlich dazu, die Klage zurückzuziehen. Die Verfahrenskosten in Höhe von mehreren hundert Euro musste die Frau aus eigener Tasche bezahlen.

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa

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