Eine Deutsche unter den OpfernDrei Tote bei Lawinenunglücken innerhalb weniger Stunden in Norditalien

Nach starkem Schneefall rund um Weihnachten in Norditalien steigen Temperaturen und Wind zuletzt wieder an, was die Lawinengefahr erhöht. Drei Wintersportler sterben bei mehreren Lawinenunfällen.
Bei Lawinenunglücken in Norditalien sind drei Menschen ums Leben gekommen, darunter eine Deutsche. Nach Angaben der Bergrettung wurden in Valle Maira im Piemont im Nordwesten des Landes zwei Skifahrer von einer Lawine mitgerissen. Andere Wintersportler kamen den Verunglückten zur Hilfe, doch die Deutsche starb noch vor Eintreffen des Rettungshubschraubers.
Wenige Stunden später wurde in Bobbio Pellice nahe Turin ein französischer Skifahrer von einer Lawine begraben. Ein weiterer Franzose alarmierte die Rettungskräfte, doch für den Verunglückten kam jede Hilfe zu spät. Bereits am Morgen war bei einem Lawinenabgang in den Dolomiten im Nordosten Italiens ein italienischer Bergsteiger ums Leben gekommen.
Nach Angaben der Bergrettung haben starker Schneefall rund um Weihnachten und anschließend steigende Temperaturen mit starkem Wind die Lawinengefahr in der Region erhöht.