Panorama

Kein Auftritt von Sarah Connor Düsseldorfer Großkonzert ist abgeblasen

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Sarah Connor gehörte zum geplanten Line-up beim Düsseldorfer Großkonzert.

(Foto: imago images/Oliver Willikonsky)

Nach wochenlangem Hin und Her liegen die Pläne für ein Großkonzert in der Düsseldorfer Fußball-Arena nun endgültig auf Eis: Der Veranstalter begründet das mit den steigenden Infektionszahlen - und der sinkenden Wahrscheinlichkeit, alle Künstler gemeinsam auf die Bühne zu kriegen. Die Tickets werden erstattet.

Das ursprünglich schon für September geplante Großkonzert in Düsseldorf mit bis zu 13.000 Zuschauern wird 2020 nicht mehr stattfinden. Das teilte eine Sprecherin des Veranstalters Marek Lieberberg mit. "Die Voraussetzungen dafür sind einfach nicht gegeben", sagte sie. Es gebe einen Anstieg der Infektionszahlen. Ein weiterer Grund: Das Konzept sah vor, das Dach in der Düsseldorfer Fußball-Arena während der Show offen zu lassen. Auch das sei nun - es wird langsam kalt - nicht mehr möglich.

Es sei darüber hinaus fraglich, ob man die Künstler in der geplanten Konstellation wieder zusammenbringen könne. "Deswegen haben wir gesagt: Wir planen nicht mehr für dieses Jahr." Um die einst für den 4. September angesetzte Show - unter anderem mit Rocker Bryan Adams und Pop-Sängerin Sarah Connor - hatte es ein großes Tauziehen gegeben, das zu massiven Verstimmungen zwischen der Stadt Düsseldorf und der nordrhein-westfälischen Landesregierung geführt hatte.

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Die Stadt hatte das Konzert genehmigt - als die Pläne Anfang August aber publik wurden, schaltete sich NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann ein. Der CDU-Politiker hielt es angesichts der Lage bei den Corona-Infektionen "schlicht für verantwortungslos", Menschen aus ganz Deutschland zu einer Reise nach Düsseldorf zu animieren. Zunächst einigte man sich darauf, dass man das Konzert im Fußballstadion "Merkur Spiel-Arena" vom aktuellen Infektionsgeschehen abhängig machen werde.

Ende August zog der Veranstalter dann selbst die Reißleine - und verkündete eine Verschiebung auf den "Spätherbst", ohne ein konkretes Datum zu nennen. Nun ist auch das hinfällig. Gedacht war die Show als großer Befreiungsschlag für die darbende Konzertbranche. Das Hygienekonzept sah etwa vor, dass Besucher durchgehend Maske tragen. Die Größenordnung wäre in Corona-Zeiten beachtlich gewesen. Schon gekaufte Tickets können nach Angaben des Veranstalters zurückerstattet werden.

Quelle: ntv.de, jug/dpa

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