Panorama

Beschleunigtes Verfahren EMA prüft chinesischen Corona-Impfstoff

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Neben dem chinesischen Präparat von Sinovac prüft die EMA derzeit drei weitere Corona-Impfstoffe.

(Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

Nachdem die EU-Arzneimittelbehörde im März ein Prüfverfahren für den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V eingeleitet hat, testet sie nun auch das Präparat des chinesischen Herstellers Sinovac. Die Experten der EMA zeigen sich optimistisch.

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat das Prüfverfahren für den Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac gestartet. Die Daten würden im beschleunigten Verfahren bewertet, teilte die Behörde in Amsterdam mit. Die Experten der EMA begründeten ihre Entscheidung mit vorläufigen Ergebnissen aus klinischen und Labor-Studien. Daraus werde deutlich, dass der Impfstoff die Produktion von Antikörpern gegen das Coronavirus anrege und daher als Schutz gegen Covid-19 wirksam sein könne.

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Die EMA prüft nach dem sogenannten Rolling Review-Verfahren. Danach werden alle Daten bewertet, noch vor dem Abschluss der Studien und bevor der formelle Antrag auf Marktzulassung gestellt wurde. Wie lange das Prüfverfahren dauern wird, ist unklar. Bisher sind in der EU vier Impfstoffe zugelassen.

Drei weitere Präparate werden bereits länger nach dem Rolling Review-Verfahren geprüft. Dabei handelt es sich um die Impfstoffe der Hersteller Novavax und Curevac sowie das russische Vakzin Sputnik V.

Quelle: ntv.de, mbe/dpa

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