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Vergebliche Suche in Guatemala: Der Vulkan forderte zahlreiche Todesopfer.
Vergebliche Suche in Guatemala: Der Vulkan forderte zahlreiche Todesopfer.(Foto: REUTERS)
Sonntag, 17. Juni 2018

Guatemala stellt Suche ein: Fast 200 Menschen bleiben vermisst

Knapp zwei Wochen suchen die Rettungsmannschaften in Guatemala, nun geben sie auf. Nach dem Ausbruch des Feuervulkans gelten noch immer 197 Menschen als verschollen. Und im Vulkan brodelt es immer noch.

Die Rettungsmannschaften in Guatemala haben zwei Wochen nach dem Ausbruch des Feuervulkans die Suche nach Vermissten eingestellt. Die beteiligten Organisationen hätten sich dazu entschlossen, weil das betroffene Gebiet "unbewohnbar und hochriskant" sei, sagte der Sprecher der Zivilschutzbehörde, David de Leon. Offiziell bestätigt wurde der Tod von 110 Menschen, 197 Menschen gelten als vermisst.

Der 3763 Meter hohe Feuervulkan, der 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt liegt, ist immer noch nicht zur Ruhe gekommen. Immer noch werden vier bis fünf schwache Explosionen pro Stunde gezählt, bei denen eine tausend Meter hohe Aschewolke ausgestoßen wird.

Der Vulkan war bereits seit Monaten aktiv, bevor er am 3. Juni ausbrach. Die Eruption dauerte mehr als 16 Stunden. Die Menschen in seinem Umkreis wurden von der Schnelligkeit und Heftigkeit der Eruption überrascht. Mehr als 3600 Dorfbewohner mussten in Notunterkünften untergebracht werden.

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Quelle: n-tv.de