Panorama

Nur noch 26 von etwa 400 frei Fast alle Intensivbetten in Athen belegt

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In Griechenland steigen seit Ende Januar wieder die Corona-Zahlen.

(Foto: picture alliance/dpa/Xinhua)

Während die Anzahl der belegten Intensivbetten in Deutschland seit Januar fällt, stoßen griechische Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen: Im Großraum Athen stehen nur noch 26 Intensivbetten zur Verfügung - 93 Prozent sind belegt.

Die rund 400 Intensivbetten im Großraum Athen sind zu 93 Prozent belegt. Demnach stehen für die rund vier Millionen Einwohner nur noch 26 freie Betten zur Verfügung, wie der Nachrichtensender Skai berichtete. Zum Vergleich: Im einwohnermäßig nur etwas kleineren Berlin gibt es laut der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 1148 Intensivbetten, von denen 1008 belegt sind.

Der Großraum Athen und viele andere Gegenden in Griechenland befinden sich seit Wochen in einem harten Lockdown, der jedoch die Zahl der Neuinfektionen nicht so stark gesenkt hat wie erhofft. Dass der Lockdown am Wochenende aufgehoben wird, ist deshalb nach Aussagen von Regierungschef Kyriakos Mitsotakis unwahrscheinlich. Vielmehr dürften die Maßnahmen voraussichtlich am Freitag beim Treffen des Corona-Krisenstabs der Regierung bis Mitte März verlängert werden, spekulierten griechische Medien.

Impfbereitschaft steigt

Am Montag hatte die Gesundheitsbehörde landesweit 1176 Neuinfektionen gemeldet. Derweil wollen sich immer mehr Griechen gegen Corona impfen lassen. Nach einer aktuellen Umfrage von Skai sind 80 Prozent der Bürger dazu bereit. Nur 18 Prozent äußern Bedenken oder lehnen eine Impfung ganz ab.

Bei einer ähnlichen Umfrage im November 2020 hatten noch 30 Prozent geantwortet, keine Impfung machen lassen zu wollen. Bisher wurden nach Regierungsangaben in Griechenland gut 920.000 Menschen geimpft. Das sind etwa 8,5 Prozent der Bevölkerung. Nach offiziellen Zahlen starben an oder mit dem Virus bislang dort mehr als 6534 Menschen.

Quelle: ntv.de, cls/dpa

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