Panorama

Charles und Camilla verzweifelt Feuer hüllen Australiens Metropolen in Rauch

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Kaum zu erkennen durch die dichten Rauchwolken: Das Opernhaus in Sydney.

(Foto: picture alliance/dpa)

Atemschutzmasken bleiben ein Muss: Die anhaltenden Brände in Australien legen die Metropolen Sydney und Canberra in Rauschschwaden. Extrem besorgt wegen der Feuer zeigen sich Prinz Charles und Camilla in einer Videobotschaft. Gute Nachrichten gibt es zu den Buschfeuern bei Sydney.

Etwas Regen und Temperaturen um 23 Grad haben den Feuerwehrleuten im Südosten Australiens eine kleine Atempause beschert. Der Kampf gegen die Flammen ist aber noch lange nicht vorbei: Im besonders betroffenen Bundesstaat New South Wales toben noch immer mehr als 120 Feuer. In der Küstenmetropole Sydney umhüllt Rauch die berühmte Oper, die Luft ist nach Angaben der Gesundheitsbehörden zum Teil gefährlich schlecht. In der rund 300 Kilometer entfernten Hauptstadt Canberra war es 34 Grad heiß. Die Menschen tragen nach wie vor Schutzmasken.

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Prinz Charles hat den Menschen in den Brandgebieten von Australien sein Mitgefühl ausgedrückt und Mut zugesprochen. Wie der britische Thronfolger in einer im Internet veröffentlichten Videobotschaft betonte, denken seine Frau Camilla und er sehr viel an die Australier in dieser "unglaublich schweren Zeit". Beide blicken demnach "mit Verzweiflung" auf die Feuer, die seit Monaten auf dem Kontinent toben. Charles sprach von einem "entsetzlichen Horror".

26 Tote und Millionen Hektar verbrannte Erde

Er zollte auch den Feuerwehrleuten seinen Respekt und ging auf die zerstörte Natur ein. Charles pries die Widerstandsfähigkeit der Australier und wirkte emotional: "Ich bin sehr stolz, euch alle zu kennen." Am Ende des Videos wurde ein Spendenaufruf für das Rote Kreuz eingeblendet.

Seit Beginn der großen Brände im Oktober sind landesweit 26 Menschen ums Leben gekommen. Tausende Häuser wurden zerstört. Mehr als zehn Millionen Hektar brannten nieder. Freitag könnte sich die Lage noch einmal zuspitzen. Dann werden in den Brandgebieten teilweise Temperaturen um die 40 Grad erwartet.

Gute Nachrichten gibt es auch: Das sogenannte Megafeuer bei Gospers Mountain im Nordwesten Sydneys könnte bis Freitag eingedämmt sein, schätzt der für Notfälle zuständige Minister von New South Wales, David Elliot.

Quelle: ntv.de, jru/dpa