Panorama

Großbrand in Bremen Feuerwehr rettet 150 Heimbewohner

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Einsatzkräfte schieben leere Rollstühle aus dem Pflege- und Altenheim.

(Foto: dpa)

Bei einem Brand in einem Bremer Altenheim werden 17 Bewohner verletzt. Das gesamte Dach wird zerstört. Den Feuerwehrleuten gelingt es, Menschen in Rollstühlen und bettlägerige Menschen ins Freie zu bringen. Der materielle Schaden ist enorm.

In einem Bremer Alten- und Pflegeheim hat es am Dienstagabend einen Großbrand gegeben. 17 Bewohner und vier Einsatzkräfte seien verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Einige erlitten Rauchgasvergiftungen, einer hatte Kreislaufprobleme. Andere Bewohner hätten ihre Tabletten nicht nehmen können und seien deswegen behandelt worden, hieß es.

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Als das Feuer gelöscht ist, sind verkohlte Dachplatten zu sehen.

(Foto: dpa)

Die Einsatzkräfte brachten Dutzende Menschen aus dem Gebäude, viele von ihnen saßen im Rollstuhl oder waren bettlägerig. Insgesamt seien 150 Bewohner des Heims und angrenzender Häuser in Sicherheit gebracht worden, so der Sprecher. Die Löscharbeiten seien gegen 20 Uhr abgeschlossen gewesen, sagte die Bremer Heimstiftung. Vier Stunden zuvor war der Feueralarm losgegangen.

Die Feuerwehr geht nach ersten Schätzungen von einem Sachschaden in zweistelliger Millionenhöhe aus. Das Dach des Hauses wurde komplett zerstört. Die oberen Etagen des vierstöckigen Hauses seien zudem schwer beschädigt worden. Dass zumindest ein Teil der Bewohner in den kommenden Tagen wieder in die Einrichtung zurück könne, sei sehr unwahrscheinlich. Warum der Brand ausbrach, untersucht jetzt die Kriminalpolizei.

Quelle: ntv.de, hul/dpa