Panorama

Im Indischen Ozean vermisst Fischer nach einer Woche auf See gerettet

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"Es fühlte sich so an, als würde die Welt nicht existieren, weil wir mitten im Nirgendwo waren", sagte Robinson nach der Rettung.

(Foto: imago images/AAP)

Zwei Fischer sind vor der Küste Australiens unterwegs, als ihr Schiff einen Motorschaden erleidet. Nach einer tagelangen Suche schwinden die Hoffnungen, die beiden Männer lebend zu finden. Doch dann gelingt es Rettungskräften doch noch, das Boot zu orten.

Im Süden Australiens sind zwei als vermisst gemeldete Fischer nach fast einer Woche aus dem Ozean gerettet worden. Das Boot von Derek Robinson und Tony Higgins, das einen Motorschaden erlitten hatte, wurde nach Angaben des Fernsehsenders SBS am Morgen nach einer tagelangen Suchaktion in der Nähe von Goolwa südlich von Adelaide entdeckt. Die Hoffnung, die beiden lebend zu finden, sei da schon fast erloschen gewesen, berichtete die Nachrichtenseite "Adelaide Now" und sprach von einem "Wunder auf See".

"Es war hart und sehr wackelig. Es fühlte sich so an, als würde die Welt nicht existieren, weil wir mitten im Nirgendwo waren", sagte Robinson, nachdem er am Strand von Encounter Bay wieder festen Boden unter den Füßen hatte. "Man könnte meinen, mit der heutigen Technologie hätte man da draußen ein Telefonsignal - aber mein Handy war die ganze Zeit tot." Besonders die teils riesigen Wellen hätten den beiden Männern Angst gemacht, "aber das war irgendwie alles Teil des Abenteuers", so der Fischer. Dann nahm Robinson schwankenden Schrittes seine Söhne Ashley und Tim in die Arme - und bekam erstmal ein Bier.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa