Panorama

Sandsturm sorgt für Wirbel Flugverkehr auf Gran Canaria lahmgelegt

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Auf Gran Canaria toben Sturmböen von bis zu 120 Stundenkilometern.

(Foto: REUTERS)

Auf den beliebten Urlaubsinseln Gran Canaria und Teneriffa steht der Flugverkehr still. Wüstensand aus der Sahara beeinträchtigt die Sicht so stark, dass vorerst keine Starts und Landungen abgefertigt werden.

Sand aus der Sahara hat den Flugverkehr auf den Kanarischen Inseln durcheinandergewirbelt. Auf dem Flughafen von Gran Canaria konnten seit dem Nachmittag wegen schlechter Sichtverhältnisse keine Maschinen mehr starten und landen, wie eine Sprecherin des Betreibers Aena sagte.

Auch auf Teneriffa können demnach keine Flugzeuge mehr landen. Die Flugaufsicht bemüht sich nach eigenen Angaben darum, Flüge auf andere Flughäfen umzuleiten.

Die Inseln Lanzarote und Fuerteventura sind nach Behördenangaben ebenfalls von dem Sandsturm betroffen. Die Regionalregierung warnte vor starkem Wind mit Sturmböen von bis zu 120 Stundenkilometern. Der Sturm, bei dem der heiße Wind feinen Sandstaub aus der Sahara mitbringt, kann demnach mehrere Tage anhalten. Die Kanarischen Inseln, die zu Spanien gehören, liegen vor der marokkanischen Küste im Atlantik.

Quelle: ntv.de, mba/AFP