Panorama

Frontalcrash nach Ausbaustrecke Fünf Menschen sterben auf der B253

Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

(Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild)

Südlich von Fritzlar kommt es am Abend zu einem schweren Verkehrsunfall, als ein Auto auf einer Bundesstraße in den Gegenverkehr gerät. Keiner der Insassen der beteiligten Fahrzeuge überlebt. Möglicherweise war eines der Fahrzeuge mit unangepasster Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn unterwegs.

Großeinsatz am Sonntagabend in Nordhessen: Fünf Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall bei Fritzlar im Schwalm-Eder-Kreis ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, waren am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr auf der Bundesstraße 253 zwei Autos frontal zusammengestoßen. Bei den Getöteten handelte es sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei um fünf Erwachsene - vier Männer und eine Frau. Sie waren alle Insassen der beiden Fahrzeuge und starben noch am Unfallort, andere Wagen waren nicht an dem Unfall beteiligt.

Ein Gutachter soll nun den genauen Unfallhergang herausfinden. Einem Polizeisprecher zufolge könnte nach ersten Eindrücken überhöhte Geschwindigkeit ein Grund gewesen sein. Laut "Hessischem Rundfunk" war die Fahrbahn zum Unfallzeitpunkt nass. Der Wagen mit den vier Männern im Alter von 27 bis 57 Jahren war der Polizei zufolge auf der B253 aus Fritzlar kommend Richtung Bad Wildungen unterwegs. Am Ende einer Ausbaustrecke und bei dem Fritzlarer Stadtteil Ungedanken sei der Wagen dann in einer Rechtskurve mit einem entgegenkommenden Pkw zusammengestoßen, in dem eine 42 Jahre alte Frau saß. Beide Wagen wurden demnach in den Straßengraben geschleudert.

Die Unfallstelle wurde bis in die Nacht hinein weiträumig abgesperrt, alle fünf Unfallopfer mussten von der Feuerwehr unter aufgestellten Lichtmasten aus den völlig zerstörten Wracks befreit werden. Gegen 0.50 Uhr war die Bergung der Wagen abgeschlossen. Der entstandene Sachschaden liegt der Polizei zufolge bei rund 45.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel wurde ein Gutachter hinzugezogen. Der habe sich den Unfallort bereits angeschaut, berichtete ein Polizeisprecher. An der Unfallstelle gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 Stundenkilometern.nte ein Grund für den Unfall sein", so der Polizeisprecher. Ein Gutachter soll jetzt die Ursache klären. 

Erst Mitte September hatte sich in Hessen ein schwerer Verkehrsunfall mit vier Toten ereignet. Bei Friedberg im Wetteraukreis war ein Autofahrer auf der Autobahn 5 in falscher Fahrtrichtung unterwegs. Bei einem Frontalzusammenstoß und Folgeunfällen starben vier Menschen, unter ihnen auch der Falschfahrer.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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