Panorama

Nach eintägigem Landausflug Hai "Fluffy" ist wieder im Meer

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Um "Fluffy" vor dem Tod zu schützen, holten ihn Forscher aus dem Meer und brachten ihn für eine Nacht in ein Aquarium.

(Foto: dpa)

Ein Weißer Hai verirrt sich und gerät in eine Gegend, die gefährlich für ihn ist. Er will in Sydney an Land. Tierschützer helfen ihm aus der Patsche. Völlig erschöpft landet er schließlich im Aquarium. Doch nicht für lange.

Wegen Orientierungsproblemen hat ein Weißer Hai in der australischen Millionenmetropole Sydney eine Nacht im Aquarium verbringen müssen. Das anderthalb Meter lange Jungtier wurde am Manly Beach aus dem Wasser gefischt, einem von Sydneys weltbekannten Stränden.

Dort hatte der Hai mehrmals versucht, an Land zu schwimmen. Alle Versuche von Tierschützern, ihn ins Wasser zurück zu bugsieren, blieben ohne Erfolg. Er schwamm immer wieder zurück. Daraufhin wurde er in das Aquarium des Sea Life Sanctuary gebracht, wo er sich gut erholt habe, wie der Chef der Einrichtung, Robbie McCracken, sagte.

In einem Wassertank auf einem Boot wurde er dann am Dienstag aufs offene Meer gebracht - weit genug weg von der Küste. Zuvor verpassten ihm die Retter noch den Namen "Fluffy". McCracken sagte, der Hai habe eine gute Chance, den Ausflug an Land ohne bleibende Schäden zu überleben.

Über den Grund, warum "Fluffy" strandete, rätselten auch die Experten. McCracken meinte: "Wir denken, dass er aus Versehen in eine Gegend geriet, wo er nicht hinwollte. Und dann war er ein bisschen müde und erschöpft und gestresst durch all die Wellen und die Leute rundum."

Ausgewachsen können weibliche Weiße Haie mehr als sechs Meter lang werden, männliche Exemplare bis zu vier Meter.

Quelle: ntv.de, dsi/dpa