Panorama

"Es ist eine Katastrophe" Heftiger Regen spült Autos in Belgien weg

In der belgischen Stadt Namur haben heftige Regenfälle erneut für Überschwemmungen gesorgt.

In der belgischen Stadt Namur haben heftige Regenfälle erneut für Überschwemmungen gesorgt.

(Foto: picture alliance / AA)

Rund zehn Tage nach den verheerenden Überschwemmungen mit 36 Toten ist Belgien wieder von Unwettern heimgesucht worden. Diese haben Straßen zu reißenden Flüsse verwandelt und zahlreiche Autos weggeschwemmt. Von Verletzten ist bisher nicht die Rede.

In Belgien sind bei erneuten Unwettern zahlreiche Autos weggeschwemmt und Menschen in Sicherheit gebracht worden. In der Stadt Dinant blockierten die vom Wasser mitgerissenen Fahrzeuge einen Bahnübergang, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf das Bahnunternehmen Infrabel berichtet. Der Bahnverkehr sei wegen des Hochwassers Mitte Juli aber bereits eingestellt gewesen. In der Stadt Namur in der gleichnamigen Provinz seien wegen des Wetters Häuser evakuiert worden. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer westlich von Aachen.

Menschen waten durch die überfluteten Straßenzüge.

Menschen waten durch die überfluteten Straßenzüge.

(Foto: picture alliance / AA)

"Es ist eine Katastrophe", zitiert Belga die Feuerwehr. Es gebe zahlreiche Anrufe, man wisse nicht, wo einem der Kopf stehe, heißt es weiter. Auf Bildern in einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks RTBF ist zu sehen, wie sich Straßenzüge in reißende Flüsse verwandelt haben und Trümmer herumliegen. Neben Namur und Dinant seien noch weitere Städte und Dörfer betroffen, berichtet Belga. Unter anderem wurde von Erdrutschen in Wallonisch-Brabant südlich von Brüssel berichtet.

In der Provinz Antwerpen im Norden des Landes habe es wetterbedingte Einsätze der Feuerwehr gegeben. Es sei Wasser in Häuser geströmt zudem habe ein Blitz ein Haus getroffen. Über Tote oder Verletzte wurde bis in die Nacht zunächst nichts bekannt.

Ähnlich wie in Deutschland war es auch in Belgien vor gut einer Woche zu heftigem Unwetter mit Todesopfern gekommen. Besonders betroffen war die Provinz Lüttich. Nach Angaben vom Freitag zufolge starben 36 Menschen, es werden immer noch mehrere Menschen vermisst.

Quelle: ntv.de, ysc/dpa

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