Panorama

Auch Deutsche betroffenHunderte Touristen nach heftigen Überschwemmungen in Nepal vermisst

26.08.2026, 13:23 Uhr
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In Nepal werden bei Sturzfluten ganze Dörfer weggespült. Hunderte Menschen werden vermisst, darunter auch etliche Europäer. Bei vielen ist die Nationalität noch ungeklärt.

Nach der heftigen Sturzflut in der Gebirgsregion von Nepal werden nach Behördenangaben Hunderte Reisende vermisst. Insgesamt würden 384 Touristen, darunter mehr als 290 Ausländer etwa aus Deutschland, den USA und Spanien vermisst, sagte der leitende Beamte Santosh Panta von der nationalen Tourismusorganisation Nepal Tourism Board.

Die BBC berichtet, dass sich unter den Vermissten auch zwölf Briten, drei US-Amerikaner, ein Australier, ein Niederländer sowie Spanier befinden. Auch 105 Inder sowie acht Südkoreaner werden vermisst, hieß es von der Tourismusbehörde.

Nach offiziellen Angaben kamen mindestens 17 Menschen bei den plötzlichen Sturzfluten ums Leben. Ganze Dörfer wurden weggespült und Straßen, Brücken sowie Kraftwerke beschädigt, wie die Behörden weiter mitteilten. "Ich habe gesehen, wie die Fluten acht oder neun Lastwagen mit sich rissen, außerdem Häuser und Menschen", sagte der Lehrer Suman Chalise aus dem nepalesischen Bezirk Nuwakot. "Es war absolut entsetzlich. So eine Zerstörung habe ich noch nie gesehen." Die nepalesische Armee entsandte Hubschrauber und Rettungstrupps in die Katastrophenregion. Mehrere Fernstraßen waren blockiert.

Auch aus dem benachbarten Tibet wurden laut der Nachrichtenagentur Xinhua nach dem Abgang einer Schlammlawine an einem Grenzübergang zwischen China und Nepal zahlreiche Opfer und Vermisste gemeldet.

Quelle: ntv.de, lme/rts/dpa/AFP

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