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Situation ist lebensbedrohlich Hurrikan "Dorian" verwüstet die Bahamas

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Der Sturm erreichte die Bahamas mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometern pro Stunde.

(Foto: AP)

Mit extremer Windgeschwindigkeit prallt die Naturgewalt auf die Küste. Meterhohe Flutwellen drohen. Die "Abaco Islands", ein Teil der Bahamas, trifft "Dorian" zuerst. Medien berichten von erheblichen Schäden.

Der hochgefährliche Hurrikan "Dorian" ist mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde auf die Bahamas getroffen. Die Situation sei lebensbedrohlich, warnte das Nationale Hurrikan-Zentrum. Es soll bereits schwere Schäden auf der Insel Abaco Islands geben, berichtet CNN am späten Abend. Häuser seien zerstört, Dächer abgedeckt worden.

"Dorian" ist ein "katastrophaler" Hurrikan der Stufe fünf von fünf. Es ist der gewaltigste Hurrikan, der die Bahamas seit Beginn der modernen Aufzeichnungen je getroffen hat, erklärte das US-Hurrikan-Zentrum. Menschen sollten ihren Zufluchtsort nicht verlassen, der Sturm dauere noch einige Stunden an.

US-Präsident Donald Trump warnte nach einer Einsatzbesprechung mit seiner Bundesbehörde für Krisenmanagement FEMA erneut vor den katastrophalen Folgen des Hurrikans. "Seine Auswirkungen werden über Hunderte Meilen oder mehr vom Auge des Sturms entfernt spürbar sein", sagte Trump während der Sitzung, bei der auch mehrere seiner Minister und der Senator des vermutlich besonders betroffenen Bundesstaates Florida, Rick Scott, anwesend waren.

Der Hurrikan sei "einer der größten, den wir je gesehen haben", erklärte Trump weiter und zeigte sich überrascht, dass ein Sturm überhaupt so stark sein könne. Er sicherte dem Bundesstaat zu, dass die Regierung in Washington während und nach dem Sturm Hilfe bereitstellen werde.

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Einwohner in Notunterkünften

Die Behörden der südöstlich von Florida gelegenen Inselgruppe mit knapp 400.000 Einwohnern hatten die Bewohner der Bahamas zuvor aufgerufen, sich in Notunterkünfte und höherliegende Orte zu begeben. Das Zentrum des Hurrikans bewegte sich nur langsam nach Westen, weswegen es voraussichtlich bis Montag über der Inselgruppe toben und schwere Schäden anrichten könnte.

Der Sturm soll sich nach bisherigen Prognosen am Montag leicht abschwächen und in der Nacht zum Dienstag unmittelbar vor der Ostküste Floridas nördlich abdrehen. Die US-Bundesstaaten Florida, Georgia und South Carolina haben bereits den Notstand ausgerufen.

Quelle: n-tv.de, joh/dpa

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