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Heftige Böen und Sturmflut Hurrikan bewegt sich auf Portugal zu

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(Foto: AP)

Hurrikans sind ein in Europa seltenes Phänomen. In der Nacht auf Sonntag tritt ein solches vor der Iberischen Halbinsel in Erscheinung. Mit Windböen von bis zu 185 Stundenkilometern prallt der Sturm auf Land.

Ein Hurrikan bewegt sich derzeit auf die Iberische Halbinsel zu. Wie das National Hurrikan Center mitteilte, wird sich Hurrikan "Leslie" in den nächsten 12 bis 18 Stunden in einen außertropischen Sturm umwandeln. Portugiesische Behörden gaben für das gesamte Gebiet die höchste Sturmwarnung aus und riefen die Bewohner auf, die Küstengebiete zu meiden und nicht ins Freie zu gehen.

Laut n-tv Meteorologe Björn Alexander wird "Leslie" voraussichtlich gegen 2 Uhr in der Nacht auf Sonntag in Portugal auf Land treffen. Demnach drohen dabei Orkanböen mit mehr als 120 Stundenkilometern, in Spitzen sogar bis zu 185 Stundenkilometern. Zudem seien eine Sturmflut und heftige Regenfälle zu erwarten. "Lokal können bis zu 125 Liter pro Quadratmeter herunterkommen", sagte Alexander.

Auch wenn der Begriff Hurrikan an die Ereignisse rund um den Tropensturm "Michael" in den USA erinnert, ist "Leslie" damit kaum zu vergleichen. Der europäische Sturm sei wesentlich schwächer als "Michael", so Alexander: "Dennoch entfaltet er eine ordentliche Kraft."

Über Land schwächt sich "Leslie" ab und zieht von Sonntag bis Montagabend über Spanien in Richtung Mittelmeer weiter. Unwetter drohen dabei auch der Costa Brava, Südfrankreich sowie erneut den Balearen.

Quelle: n-tv.de, jog

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