Panorama

Aktuelle Zahlen für Deutschland In 24 Stunden 4000 Corona-Infizierte mehr

Auch in Deutschland steigen die Zahlen der Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. Vor allem Nordrhein-Westfalen ist mit Hunderten neuen Fällen betroffen. Auch weltweit steigen die Zahlen. Offiziell sind mehr als 11.100 Menschen am Coronavirus gestorben.

"Wir befinden uns erst am Anfang der Pandemie" betont der Präsident des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler in der Mitte der Woche. Tatsächlich steigt die Zahl der Infizierten auch in Deutschland am Freitagabend auf 19.711. Das sind rund 4000 bestätigte Fälle mehr im Vergleich zu den Zahlen von Donnerstagabend. Allein in Nordrhein-Westfalen gab es Hunderte neue Fälle.

Insgesamt bleibt die Verteilung der Infektionen deutschlandweit sehr ungleichmäßig. Während es in Hamburg aktuell etwa 32 Fälle pro 100.000 Einwohner gibt, sind es in Thüringen nur 7. RKI-Präsident Lothar Wieler hält es deshalb für sinnvoll, wenn verschiedene Regionen "auch unterschiedliche Maßnahmen fahren".

Weiterhin NRW am stärksten betroffen

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Nordrhein-Westfalen bleibt mit nun 6257 Corona-Infizierten das am stärksten betroffene Bundesland deutschlandweit. Danach folgt Baden-Württemberg mit 3665 und Bayern mit 3017 Infizierten. 217 bestätigte Fällen gibt es jeweils im Saarland und in Sachsen-Anhalt, 205 in Thüringen und 167 in Mecklenburg-Vorpommern.

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134 Menschen in Deutschland haben inzwischen offiziell das Virus überstanden und gelten als geheilt. Die Zahl derer, die hier an Covid-19 gestorben sind, ist auf 62 gestiegen. Weltweit forderte das Virus bisher Tausende Todesopfer. Die private Johns Hopkins University im US-Staat Maryland führte in ihrer Liste auf ihrer Homepage am Abend mehr als 11.100 Tote. Die tatsächliche Zahl abseits der offiziellen Statistiken dürfte deutlich höher liegen, schätzen Experten.

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"Wenn die jetzt getroffenen Maßnahmen nicht eingehalten beziehungsweise umgesetzt werden, könne der exponentielle Anstieg der Fallzahlen nicht gestoppt werden", warnte Wieler. "Wenn wir es nicht schaffen, die Kontakte über einige Wochen erheblich zu reduzieren, dann haben wir bis zu zehn Millionen Infizierte."

Quelle: ntv.de, ghö/jaz