Panorama

Fünfter Höchstwert in Folge Inzidenz klettert auf 553,2

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Die Zahl der positiven Tests steigt rasant.

(Foto: dpa)

Die Laborkapazitäten kommen mancherorts an ihre Grenzen, nicht alle, die Symptome haben, machen einen PCR-Test. 74.405 neue Fälle leiten die Gesundheitsämter ans RKI weiter, die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen.

Der Inzidenzwert bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat den nächsten Höchststand erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 553,2 an. Am Vortag hatte der Wert bei 528,2 gelegen, vor einer Woche waren es noch 387,9. Es ist der fünfte Tag in Folge mit einem neuen Rekordwert.

Die Gesundheitsämter haben dem RKI 74.405 Neuinfektionen gemeldet, das sind 28.715 mehr als am vergangenen Dienstag. 193 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Infektion. Vor einer Woche wurden 322 Tote gezählt. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Toten in Deutschland auf 115.842. 7.050.100 Menschen gelten als genesen.

Seit Pandemie-Beginn verzeichnet das RKI insgesamt 8.074.527 Infektionsfälle. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen, auch weil die Testkapazitäten mancherorts nicht mehr ausreichen. Zuletzt lag der Positivenanteil bei 22,85 Prozent, was darauf hindeutet, dass viele Ansteckungen unerkannt bleiben.

Die Hospitalisierungsinzidenz, die angibt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen im Krankenhaus aufgenommen werden, lag am Montag bei 3,14. Am Freitag hatte das RKI einen Wert von 3,24 gemeldet.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

Quelle: ntv.de, ino/AFP

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