Panorama

Trump besucht Houston JP Morgan taxiert "Harvey"-Schaden

"Wir werden das überstehen. Wir werden gestärkt daraus hervorgehen und glaubt mir, wir werden größer, besser, stärker sein als jemals zuvor", sagt US-Präsident Trump über das verheerende Hochwasser in Texas. JP Morgan nennt eine erste Schadensumme.

Die US-Großbank JP Morgan schätzt die versicherten Schäden durch Hurrikan "Harvey" auf bis zu 20 Milliarden Dollar. Das seien die Berechnungen nach dem bisherigen Stand, schrieb deren Expertin Sarah DeWitt in einer Kurzstudie.

Damit könnte "Harvey" den Angaben zufolge zu einem der teuersten zehn Wirbelstürme der US-Geschichte werden. Allerdings wäre er für die Versicherer nicht so kostenträchtig wie Hurrikan "Katrina", der 2005 New Orleans verwüstet hatte und die Branche 75 Milliarden Dollar gekostet hat.

Einigen Analysten zufolge könnte "Harvey" Versicherern und Rückversicherern aber dabei helfen, nach einer längeren Zeit mit niedrigen Prämien demnächst Preiserhöhungen durchzusetzen. Hannover Rück und Münchener Rück hatten zuvor bereits erklärt, sie gingen davon aus, dass die versicherten Schäden bei "Harvey" nicht so hoch sein werden wie bei "Katrina".

Sieben Tote

US-Präsident Donald Trump reist im Lauf des Tages nach Texas, wo im Großraum Houston nach heftigen Regenfällen große Gebiete unter Wasser stehen. Der Höhepunkt der Wassermassen wird Meteorologen zufolge erst in den kommenden Tagen erreicht. Wegen "Harvey" sind bislang sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden rechnen mit weiteren Todesopfern.

Trump stimmte zugleich die Bewohner auf einen langen und schwierigen Wiederaufbau nach Sturm "Harvey" ein. Im Moment habe die Sicherheit Vorrang, sagte Trump. "Alle mir untergeordneten Ressourcen stehen den Behörden vor Ort zur Verfügung." Die Rettung von Menschenleben habe Vorrang. "Wir werden das überstehen. Wir werden gestärkt daraus hervorgehen und glaubt mir, wir werden größer, besser, stärker sein als jemals zuvor", sagte Trump weiter.

Quelle: ntv.de, bad/rts/AFP/dpa