Panorama

Unfall auf Frankfurter Flughafen Kollision auf Rollfeld verläuft glimpflich

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Ein Flugzeug von Korean Air (Symbolbild) und eine Maschine von Air Namibia haben sich auf dem Rollfeld touchiert.

(Foto: imago/Rene Traut)

Auf dem Flughafen Frankfurt kommt es am Samstagabend auf dem Rollfeld zu einem Zusammenstoß von zwei Maschinen. Der Zwischenfall geht glimpflich aus, doch die Maschine aus Südkorea kann erst verspätet auf den Rückflug starten.

Zwischenfall auf dem Frankfurter Flughafen: Nach der Landung ist am Samstagabend ein Flugzeug der Korean Air auf dem Rollfeld mit einer anderen Maschine zusammengestoßen. Aktuell sei von einem "schweren Schaden" auszugehen. Über die genaue Schadenshöhe konnten zunächst aber keine Angaben gemacht werden.

Durch die Auswertung der jeweiligen Black Box soll nun die Unfallursache geklärt werden.  Die beide Maschinen - eine Boeing der Korean Air und ein Airbus der Air Namibia - waren am kurz nach der Landung auf dem Rollfeld kollidiert. Auch die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, es habe keine Verletzten gegeben, da das andere Flugzeug der Air Namibia mit geringer Geschwindigkeit am Boden unterwegs gewesen sei.

Das Höhenleitwerk der koreanischen Boeing 777 sowie eine Flügelspitze des Flugzeugs von Air Namibia seien beschädigt worden. Das südkoreanische Flugzeug allerdings könne den Rückflug nach Seoul erst 21 Stunden später als geplant starten. Für die Passagiere seien Hotelunterkünfte angeboten worden.

Der Flughafenbetreiber Fraport bestätigte den Unfall ebenfalls am frühen Sonntagmorgen, verwies aber für weitere Informationen auf die BFU. Laut dem Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden beide Blackboxen bereits sichergestellt. "Alle Daten werden zusammengetragen und ausgewertet."

Quelle: n-tv.de, sgu/dpa