Panorama

"Fliege" wohl doch intakt Kunstmesse widerspricht Medienberichten

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Die Art Basel ist eine der renommiertesten Kunstmessen weltweit.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei dem Versuch, ein Ausstellungsobjekt aus nächster Nähe zu betrachten, soll eine Dreijährige ein wertvolles Kunstwerk zu Boden gestoßen haben. Mit schwerwiegenden Folgen, wie Medien berichten. Das stimmt so aber anscheinend nicht.

Vor einem solchen Vorfall haben wohl viele Eltern Angst, die mit ihren Kleinkindern Kunstausstellungen besuchen: Am Montag ging eine Meldung durch die Medien, wonach eine Dreijährige auf der Kunstmesse "Art Basel" eine wertvolle Skulptur schwer beschädigt hatte. Unter anderem berichtete auch n-tv.de über den Vorfall. Angeblich hatte sich das Mädchen in ihrem Kinderwagen zusammen mit ihrer Mutter am Stand der "Matthew Marks Gallery" aufgehalten. Dabei soll sie der Plastik "Fliege" der Künstlerin Katharina Fritsch so nahe gekommen sein, dass diese zu Boden stürzte.

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Laut "Bild"-Zeitung soll dem Objekt im Wert von 50.000 Euro dabei ein Flügel abgebrochen sein. Das Online-Portal veröffentlichte außerdem ein Foto, das den Kinderwagen, daneben den Sockel der Skulptur und das eigentliche Objekt auf dem Boden dahinter zeigt.

Dem "Spiegel" teilte die "Art Basel" nun jedoch mit, dass sie "über diesen Vorfall informiert" worden sei, dass sie aber auch von der Galerie darüber in Kenntnis gesetzt worden wäre, "dass die Arbeit nicht beschädigt wurde". Die in New York und Los Angeles ansässige Galerie, an deren Stand der Vorfall geschah, habe auf eine Anfrage des "Spiegel" jedoch noch nicht geantwortet - genauso wenig wie die Künstlerin.

Quelle: agr

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