Panorama

Flüge ausgesetzt Lateinamerika schottet sich von Europa ab

654acffd327df2eb5bffc783a7acb58d.jpg

Nach den USA erlassen auch viele Länder in Südamerika Einreiseverbote.

(Foto: REUTERS)

In Lateinamerika gibt es mittlerweile über 250 bestätigte Corona-Ansteckungsfälle. Viele Länder des Kontinents kündigen daher Flugverbote an. Betroffen sind vor allem Reisende aus Europa.

Nach den USA schottet sich auch Lateinamerika wegen des Coronavirus zunehmend von Europa ab. Die Staaten Argentinien, Bolivien, Paraguay, Peru und Venezuela kündigten vorübergehende Verbote von Flügen aus Europa an.

In Argentinien sagte Staatschef Alberto Fernández, Flüge aus Europa sowie unter anderem auch aus den USA und China würden für 30 Tage gestoppt. Auch in Venezuela untersagte Präsident Nicolás Maduro für einen Monat alle Flüge aus Europa. Ähnliche Flugverbote wurden von den Regierungen der anderen drei südamerikanischen Länder verhängt.

In Lateinamerika gibt es insgesamt inzwischen mehr als 250 bestätigte Corona-Ansteckungsfälle. Mindestens drei Menschen starben bislang in dieser Weltregion an dem neuartigen Erreger.

In den USA hatte Präsident Donald Trump am Mittwoch ein einmonatiges Einreiseverbot für Reisende aus Europa angekündigt. Konkret betrifft es Nicht-US-Bürger, die sich in den vergangenen zwei Wochen im Schengenraum aufgehalten haben. Das Verbot tritt am Freitag um Mitternacht in Kraft.

Quelle: ntv.de, mba/AFP