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Dreyer vergibt Auszeichnung Lehrer erfindet haarfreien Duschabfluss

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Manus Leyendecker präsentiert seinen "haarfreien Duschabfluss".

(Foto: dpa)

Manche Erfindungen sind so einfach - und doch erleichtern sie den Lebensalltag. Das gilt auch für den Abfluss, den ein Lehrer jetzt auf den Markt bringt. Verstopfungen durch Haare sind so in Zukunft passé.

Wer kennt das nicht? Regelmäßig muss man aus dem Duschabfluss eine glibberige Haarmasse ziehen, weil das Wasser nicht mehr richtig abläuft. "Muss nicht mehr sein", sagt Manus Leyendecker, der einen "haarfreien Duschabfluss" erfunden hat.

"Ich habe die Zahl der Hindernisse, an denen Haare hängen bleiben können, auf ein Minimum reduziert." Beim ihm liegt der Deckel des Duschabflusses nirgendwo auf, sondern wird an einem Stab unten im Siphon über einen Magneten gehalten. Der "Freilauf" kommt am Freitag auf den Markt. Zugleich wird sein Erfinder aus Piesport an der Mosel dafür von der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Trier ausgezeichnet - im Rahmen des Ideenwettbewerbs Rheinland-Pfalz.

Leyendecker, der als Lehrer in einer Schule in Luxemburg-Stadt Naturwissenschaften unterrichtet, hat bereits 5000 Exemplare produzieren lassen. "Es gibt Bestellungen." Auf die Idee kam er 2010, als er noch lange Haare hatte: "Beim Saubermachen habe ich mich immer geärgert, weil der Abfluss ständig verstopft war." Der technische Referent beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima, Udo Wirges, sagt in St. Augustin bei Bonn, das neue Produkt sei "eine interessante Erfindung". Es sei aber die Frage, ob jeder es als Problem sehe, dass Haare in Vorrichtungen hängenblieben.

Kleine Siebe oder Fänger verhinderten ja, dass die Haare in die Rohrleitungen gerieten und sich möglicherweise dort festsetzten: "Der eine sagt, es ist gut, dass ich das habe. Ich kann die Haare selbst entfernen. Und der andere sagte, das finde ich hässlich und unhygienisch. Mir wäre es lieber, wenn sie weggespült werden", meint Wirges.

Quelle: n-tv.de, mba/dpa

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