Panorama

Mordversuch an Obdachlosen Mann nach Wurf von Molotowcocktail in Haft

An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug

Der Haftbefehl wurde wegen versuchten Heimtückemordes und versuchter besonders schwerer Brandstiftung erwirkt.

(Foto: David Inderlied/dpa/Illustration)

In Berlin-Kreuzberg können sich zwei Obdachlose gerade noch rechtzeitig vor einem sich nahenden Molotowcocktail aus ihrem Zelt retten. Nun nimmt die Polizei einen 31-jährigen Tatverdächtigen fest. Die Vorwürfe wiegen schwer.

Nach dem Wurf eines Molotowcocktails auf das Zelt zweier Obdachloser in Berlin hat die Polizei einen 31-jährigen Tatverdächtigen verhaftet. Der Haftbefehl wurde wegen versuchten Heimtückemordes und versuchter besonders schwerer Brandstiftung erwirkt, wie die Berliner Staatsanwaltschaft mitteilte. Der festgenommene Mann kam in Untersuchungshaft.

Er ist den Angaben zufolge dringend verdächtig, am Abend des 26. Septembers in Berlin-Kreuzberg eine mit Brandbeschleuniger gefüllte Glasflasche - einen sogenannten Molotowcocktail - an der Lunte angezündet und auf ein dort aufgestelltes Zelt geschleudert zu haben. Der Tatverdächtige habe dabei den Tod der Zeltbewohner "zumindest billigend in Kauf genommen".

In dem Zelt schlief demnach ein 47-Jähriger, der durch den Aufprall des Molotowcocktails aufwachte und unverletzt flüchten konnte, weil sich das Wurfgeschoss nicht entzündete. Ein weiterer Mitbewohner konnte ebenfalls unverletzt aus dem Zelt flüchten. Die Ermittlungen dauerten an.

Quelle: ntv.de, can/AFP

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