Panorama

Betrugsversuch in HannoverMann verkauft Mehl statt Smartphones

16.04.2015, 15:32 Uhr
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Original verpackt und eingeschweißt: So bietet der Betrüger seine Ware an. (Foto: picture alliance / dpa)

Ein Handyladen-Betreiber aus Hannover erwirbt 38 nagelneue iPhones. Das glaubt er zumindest. Kaum liegt das Geld auf dem Tisch, ergreift der vermeintliche Verkäufer mitsamt der 14.000 Euro die Flucht. Die Polizei findet schnell heraus warum.

Statt der versprochenen 38 Smartphones hat ein Betrüger in Hannover versucht, dem Betreiber eines Handy-Shops kiloweise Mehl anzudrehen. Die für die angeblich original verpackten und eingeschweißten iPhones verlangten 14.000 Euro hatte der Ladenbetreiber schon auf den Tresen gelegt, als es Unstimmigkeiten gab, wie die Polizei mitteilte. Der 38 Jahre alte Betrüger packte das Geld und wollte fliehen. Mithilfe eines Ladendetektivs und eines Kunden gelang es dem Geschäftsmann, den Gauner festzuhalten.

Der Grund für den Fluchtversuch wurde klar, als die alarmierte Polizei eine Handyverpackung öffnete und auf handelsübliches Mehl stieß. Der Betrüger kam daraufhin in Untersuchungshaft. Er hatte gefälschte Rechnungen und Gerätenummern vorgelegt, um glaubhaft zu machen, dass es sich um Originalware handele.

Quelle: ntv.de, ath/dpa

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