Panorama

Ganz schön auffällig Mann versteckt Kokain unter seinem Toupet

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Unter seiner künstlichen Haartracht verbarg der Mann 503 Gramm Kokain.

(Foto: REUTERS)

Die spanische Polizei ist von Schmugglern schon einiges gewohnt: Sie entdeckten bereits Drogen in ausgehöhlten Ananas, Brust-Implantaten oder in einem Gipsverband. Nun wählt ein Reisender aus Kolumbien ein ähnlich kreatives Versteck.

Der Mann trug ein seltsames Toupet und wirkte ungewöhnlich gestresst, das machte die Zollbeamten am Flughafen von Barcelona misstrauisch: Wie die Polizei der katalanischen Hauptstadt mitteilte, wurde ein kolumbianischer Passagier festgenommen, der unter seiner künstlichen Haartracht 503 Gramm Kokain versteckt hatte. Das auf seinem Kopf festgeklebte Päckchen hatte einen Schwarzmarktwert von mehr als 30.000 Euro. Die Festnahme fand bereits im Juni statt, wurde aber erst jetzt öffentlich.

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Nachdem der Verdächtige seinen Hut und sein Haarteil abgenommen hatte, erblickten die Beamten das Drogen-Päckchen.

(Foto: REUTERS)

Der Mann, der ein blau-weiß gestreiftes Hemd und einen blauen Pullunder anhatte, war als Tourist getarnt. Zudem trug er einen recht großen Hut. Die Beamten baten den Mann schließlich, den Hut abzunehmen. Als der Reisende der Aufforderung nachkam, erkannten die Polizisten sofort, dass etwas mit dem darunterliegenden Haarteil nicht stimmte. Und tatsächlich: Unter dem Toupet verbarg der Mann das Drogen-Päckchen.

Spanien gilt als Einfallstor für Drogen aus seinen ehemaligen Kolonien in Lateinamerika. Die Schmuggler gehen dabei oft reichlich kreativ vor: In den vergangenen Jahren fanden Fahnder Kokain unter anderem in Brust-Implantaten, ausgehöhlten Ananas, dem Polster eines Rollstuhls sowie im Gipsverband eines Mannes, der sich ein Bein gebrochen hatte.

Quelle: n-tv.de, kpi/AFP

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