Panorama

Buschbrände in Australien Mann wollte mit Feuer Hanfplantage schützen

126587859.jpg

In Australien wüten seit Tagen heftige Buschfeuer und breiten sich weit aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Australien wird ein Mann verdächtigt, für das große Buschfeuer mitverantwortlich zu sein. Nach Angaben der Polizei wollte er mit dem Abfackeln des Umlands wohl seine Cannabis-Pflanzen schützen. Die Polizei ist davon überzeugt, dass die Feuer durch mehrere Brandstifter hervorgerufen wurden.

Ein 51-jähriger Australier steht im Verdacht, zum Schutz seiner Cannabis-Pflanzen einen Buschbrand gelegt zu haben, der danach völlig außer Kontrolle geraten ist. Die Polizei teilte mit, dass der Verdächtige wegen Brandstiftung einem Gericht vorgeführt wurde.

Er soll im Brandgebiet Ebor in New South Wales einen Buschbrand gelegt haben, weil er seine Cannabis-Pflanzen durch das Abfackeln des direkten Umlandes vor einem anderweitig ausgelösten Buschbrand schützen wollte. Im Brandgebiet Ebor wüteten die Flammen noch drei Tage später, 10.000 Hektar Buschland waren niedergebrannt. Insgesamt wurden durch die Buschbrände in Australien in den vergangenen Tagen mehr als eine Million Hektar Land verwüstet, vier Menschen kamen ums Leben.

Die Behörden gehen davon aus, dass die Brände an etlichen Stellen durch Brandstiftung hervorgerufen wurden. Heute wurde die aktuelle Zahl der Brandherde mit 130 angegeben.

Quelle: n-tv.de, sgu/AFP