Panorama

Nach Immobilien-Razzia Mieteinnahmen von Clan beschlagnahmt

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60 Beschlagnahme-Beschlüsse zu 45 Mietobjekten wurden erwirkt.

(Foto: dpa)

Im vergangenen Jahr beschlagnahmt die Berliner Polizei in einer spektakulären Aktion 77 Immobilien, die einem kriminellen Clan gehören sollen. Der Verdacht: Geldwäsche. Nun werden die Mieteinnahmen daraus sichergestellt - und es gibt weitere Razzien.

Im Kampf gegen die Clan-Kriminalität in Berlin haben Ermittler Mieteinnahmen sichergestellt, die mit inzwischen beschlagnahmten Immobilien erzielt worden sein sollen. Sie habe 60 Beschlagnahme-Beschlüsse zu 45 Mietobjekten erwirkt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Immobilien sollen einer arabischstämmigen Großfamilie gehören. 

Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, es sei kein Bargeld eingezogen worden. Vielmehr gehe es um Konten und Zahlungsansprüche von Tatverdächtigen. Mutmaßliche kriminelle Gewinne sollten so abgeschöpft werden. Zudem wurden zwei Objekte in Neukölln und in Blankenfelde-Mahlow durchsucht.

Im Sommer 2018 waren in einer spektakulären Aktion 77 Immobilien im Wert von mehr als neun Millionen Euro vorläufig beschlagnahmt worden. Ermittelt wird wegen Geldwäsche.

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Quelle: n-tv.de, ftü/dpa

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