Panorama

14. US-Giftspritze in diesem Jahr Missouri richtet dreifachen Mörder hin

Im Streit um Drogen und einen Rasenmäher erschießt Earl Forrest im Jahr 2002 drei Menschen, darunter eine Polizistin. Zwei Jahre später wird er für die Taten zum Tode verurteilt. Nun wird der 66-Jährige im US-Bundesstaat Missouri mit der Giftspritze hingerichtet.

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Der 66-Jährige Earl Forrest wurde wegen dreifachen Mordes verurteilt und nun mit der Giftspritze hingerichtet.

(Foto: AP)

Im US-Bundesstaat Missouri ist ein verurteilter Mörder hingerichtet worden. Earl Forrest wurde nach örtlichen Medienberichten im Gefängnis in Bonne Terre per Giftspritze getötet. Kurz zuvor hatte das Oberste Gericht in Washington seinen Antrag auf Aussetzung der Exekution abgelehnt. Der Gouverneur von Missouri, Jay Nixon, lehnte zudem ein Gnadengesuch des 66-Jährigen ab.

Den Gerichtsakten zufolge hatte Forrest im Dezember 2002 zunächst eine Frau und einen Mann erschossen. Demnach bot er der Frau an, ihr einen Crystal-Meth-Dealer vorzustellen, wenn sie ihm im Gegenzug einen Rasenmäher und ein Wohnmobil kaufe. Im darauffolgenden Streit tötete Forrest die beiden mit mehreren Schüssen. Als eine Polizistin an dem Haus eintraf, erschoss er auch sie. Im Jahr 2004 wurde Forrest für die Taten zum Tode verurteilt.

In diesem Jahr war Forrest der erste Häftling, der in Missouri hingerichtet wurde. Nach Angaben der Organisation "Death Penalty Information Center" wurde die Todesstrafe im vergangenen Jahr sechs Mal in dem Bundesstaat des Mittleren Westens vollstreckt. In diesem Jahr sind demnach bereits 14 Personen in den gesamten USA hingerichtet worden.

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Quelle: n-tv.de, cri/dpa

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